Contwig RHEINPFALZ Plus Artikel Ein Spielplatz könnte den alten Waschplatz am Schwarzbach aufwerten

Die Trafostation soll verschwinden.
Die Trafostation soll verschwinden.

Der Spielplatz hinterm Contwiger Rathaus könnte nach einer Idee des Bauausschusses ans Wehr am Schwarzbach umziehen. Zusammen mit dem anstehendem Ausbau der Bahnhofsstraße sei das eine Möglichkeit, den bislang wüst daliegenden Waschplatz aufzuwerten. Zudem diskutierte der Ausschuss am Samstag über das zukünftige Pflaster der Bahnhofstraßen-Gehwege.

Von Paul Helmut Kreiner

Wenn die alte Trafostation auf dem Contwiger Waschplatz abgerissen ist, könnte dort der Platz groß genug sein, dass der Spielplatz hinterm Contwiger Rathaus dorthin umzieht. Laut der ersten Beigeordneten Margit Ernst, die bislang noch die Führung der Gemeinde innehat, soll die Trafostation bald weichen – wann, das kann sie nicht genau sagen. „Uns wurde nur gesagt, sie kommt weg“, so Ernst. Die neu gewählte Bürgermeisterin Nadine Brinette findet die Idee des Spielplatz-Umzuges prinzipiell sehr gut, „gerade für die Kinder aus der Truppbach ist das super“, sagte sie am Rande der Ausschusssitzung im Gespräch mit der RHEINPFALZ.

Damit der Spielplatz allerdings umziehen kann, soll in der Bahnhofstraße ein Fußgängerübergang an der Radweg-Ausfahrt gebaut werden. Dazu muss jedoch mit dem Straßenamt Rücksprache gehalten werden, da das für den Ausbau der Straße zuständig ist. Eine zusätzliche Ampel ist laut Ernst nicht angedacht, jedoch ein Zebrastreifen oder eine Verkehrsinsel. Zudem kam die Idee auf, in der Bahnhofstraße zwischen Ampel-Kreuzung und Bahnübergang ein Tempo-30-Limit einzuführen. Aber auch dafür bedarf es der Rücksprache mit dem Straßenamt.

Für die Gehwege hat sich der Bauausschuss für Pflastersteine ausgesprochen, um die ein Teflonband seitlich herumgeklebt ist. Der Grund: Diese Steine sollen nicht verrutschen, zudem falle das Einsanden und das regelmäßige Nachsanden der Fugen weg. Problem: Die Steine mit dem Teflonband, die von einer Lampertheimer Firma kommen, sind fast doppelt so teurer wie die normalen. Allerdings, so der Bauausschuss, rechne sich der höhere Materialpreis angesichts der Tatsache, dass eben das Einsanden der Fugen wegfällt. Welche Steine nun für die Gehwege der Bahnhofsstraße verlegt werden, entscheidet der Gemeinderat, der am Mittwoch, 19 Uhr, in der VT-Turnhalle tagt.

Diese Steine haben ein Teflonband an der Seite und sollen damit nicht verrutschen.
Diese Steine haben ein Teflonband an der Seite und sollen damit nicht verrutschen.
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