Lemberg DRK-Tierrettung appelliert: Schwan braucht Ruhe

Dem Schwan gehe es gut, sagen die Tierretter von DRK.
Dem Schwan gehe es gut, sagen die Tierretter von DRK.

Vor falsch verstandener Tierliebe warnen die Tierretter des DRK Contwig. Denn wegen eines Schwans auf dem Lemberger Weiher werden sie immer wieder von besorgten Bürgern angerufen. Doch dem Tier gehe es gut, versichern die Helfer. Und: Es brauche Ruhe und keinen Rummel am See.

Am Samstag, 30. Januar, landete der Schwan auf dem Lemberger Weiher. Seitdem sei allein 21-mal der Notruf der DRK-Tierrettung Contwig gewählt und zahlreiche weitere Behörden und Tierschutzorganisationen angerufen worden, wie die Tierrettung am Mittwoch mitteilt. Die Meldungen hätten gereicht vom verletzten über ein festgefrorenes bis hin zum toten Tier. Deshalb sei das Fahrzeug der Tierretter immer wieder dort hingefahren. Aber jedes Mal wurde das Tier wohlbehalten vorgefunden. Die andere Seite der Medaille: Dafür stand das Fahrzeug dann nicht für Notfälle anderer Tiere zur Verfügung. Dem Schwan gehe es definitiv gut – dies habe auch ein kurzer Aufenthalt des Tieres in der Tierauffangstation von Tierart in Maßweiler bestätigt.

„Falsch verstandene Tierliebe“

Die Tierretter warnen jedoch, dass falsch verstandene Tierliebe den Schwan in große Gefahr bringen könne. Denn zu viele aufgebrachte Menschen um ihn herum wie auch in Ufernähe setzten ihn unter Stress. Deshalb appellieren sie an alle Beobachter: „Bitte lasst den Schwan unbedingt in Ruhe. Auch falsches Fressen und ständiges Aufscheuchen sind absolut fehl am Platz bei diesem wunderschönen Wildtier.“

Wenn man dem Tier etwas Gutes tun wolle, dann solle man es in Ruhe lassen. Ansonsten suche es sich demnächst ein neues Gewässer.

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