Contwig Diese beiden Straßen werden im neuen Jahr saniert

Dass es in der umgestalteten Hohlbachstraße keine Bürgersteige mehr gibt, aber weiterhin Hofeinfahrten, wurde bei der Abnahmebeg
Dass es in der umgestalteten Hohlbachstraße keine Bürgersteige mehr gibt, aber weiterhin Hofeinfahrten, wurde bei der Abnahmebegehung am 7. September (Foto) deutlich.

Die Sommerpause des Contwiger Gemeinderates ist vorüber. Am Donnerstag diskutiert das Gremium über zwei Straßen und ein neues Industriegebiet am Steitzhof.

Im Jahr 2024 werden sowohl die Bogenstraße als auch die Storchengasse in Contwig ausgebaut. Wie Bürgermeisterin Nadine Brinette erläutert, soll in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag (18.30 Uhr, Sportheim des SC Stambach) geklärt werden, ob der Ausbau in herkömmlicher oder in Pflasterbauweise erfolgen soll. Beide Straßen sollen laut Auskunft der Bürgermeisterin gleichzeitig ausgebaut, die Arbeiten in zwei Bauabschnitte aufgeteilt werden. Bezahlt wird der Straßenausbau über wiederkehrende Beiträge. Geplant ist, dass der Ausbau sechs bis sieben Monate dauert. „Wobei das relativ hoch gegriffen ist“, möchte Brinette sogleich beruhigen. Wenn die Straße aufgerissen wird, sollen auch die Wasser- und Kanalleitungen erneuert werden. Für die Anlieger wird es eine Umleitung über den Rathausplatz geben.

Die Hohlbachstraße zwischen den Ortsteilen Contwig und Stambach ist fertig. Nun soll der Rat entscheiden, ob dort weiterhin Tempo 30 gelten soll oder die Straße zum verkehrsberuhigten Bereich erklärt wird. „Das will ich klären, bevor wir die neuen Schilder bestellen“, sagt Brinette. Grundsätzlich hält die Bürgermeisterin die Tempo-30-Beschränkung für ausreichend, „wenn man sich daran auch halten würde“. Knackpunkt in der Hohlbachstraße ist, dass es dort seit dem Ausbau keine Bordsteine mehr gibt. Daher können Autos schneller durchfahren; und es gibt zahlreiche Hofeinfahrten.

Neues Industriegebiet gut für die Gemeindekasse

Und dann geht es in der Ratssitzung noch um das geplante neue Industriegebiet am Steitzhof. In der vergangenen Sitzung des VG-Rates hatte der Verbandsbürgermeister die Pläne der Planungsgemeinschaft Westpfalz öffentlich gemacht. Demnach sollen gegenüber der Amazon-Baustelle und des Verope-Werks neue Industrieflächen entstehen. Die Grundstückseigentümer seien dazu bereit, ihr Land zu verkaufen. Weil das geplante Areal auf Contwiger Gemarkung liegt, hat die Gemeinde ein Wort mitzureden.

Nadine Brinette zeigt sich dem Vorhaben zugeneigt. „Die Fläche, die da oben genutzt werden könnte, sollte man ins Auge fassen“, sagt sie. Nicht zuletzt sei zu erwähnen, dass mehr Industrie und Gewerbe am Steitzhof auch Geld in die Contwiger Gemeindekasse spülen würde.

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