Althornbach Das Wunder ist nicht eingetreten: Die angesägten Eichen sterben ab
Das Wunder ist nicht eingetreten. Im April hatte die Zweibrücker Vorsitzende des Naturschutzbundes (Nabu), Miriam Krumbach, noch gehofft, dass sich die beiden Eichen der Dreier-Baumgruppe doch noch erholen würden. Die Bäume wurden mit einer Kettensäge zehn bis 15 Zentimeter rundum eingeschnitten. Sie sollen mindestens 150 Jahre alt sein.
Krumbach: „An den Bäumen hängen noch die alten Blätter. Offenbar haben sie kein Signal bekommen, sie abzuwerfen. Sie werden immer dürrer.“ Der Nabu hatte im Januar 2020 Anzeige erstattet, die aber zu nichts führte. Wann genau die Eichen angesägt wurden, lässt sich ebenfalls nicht sagen.
Die offenbar von dem gleichen Unbekannten angesägte Eiche in Richtung Stuppacherhof habe im Gegensatz zu den zwei kaputten Eichen in der Bödinger Gewanne anscheinend noch etwas Saftfluss, sagt Jürgen Fess, Landwirt und Jagdpächter in Althornbach. Sie zeige ein Ausschlagen. „Wie lange allerdings noch?“, fragt er sich besorgt.