Schwanheim
Das Ende der Hauensteiner Straße als Holperpiste nähert sich
Insgesamt sollen 1621 Meter der K54 ausgebaut werden. Die Ortsdurchfahrt (Hauensteiner Straße) wird mit einer Breite von vier bis 7,50 Meter ausgebaut, die Verbandsgemeindewerke Hauenstein werden dabei einen neuen Oberflächenwasserkanal bauen und die Leitungen für Wasser und Abwasser erneuern. Innerorts wurden bereits 2016 rund 110 Meter Straße als nicht mehr verkehrssicher eingestuft.
Vom Ortsausgang bis zur Kreuzung zur L495 nach Hauenstein durchziehen viele Risse die Fahrbahn, die eingedrungene Feuchtigkeit hat zu Frostschäden geführt. Die Hälfte der Strecke (730 Meter) wird mittlerweile als nicht mehr verkehrssicher eingestuft. Die Straße soll eine neue Tragdeckschicht erhalten, außerdem werden die Bankette erneuert.
230.000 Euro teurer als geplant
„Die Straße ist in einem sehr schlechten Zustand“, räumte Landrätin Susanne Ganster am Montag im Kreisausschuss ein. Für die Sanierung müssen die Beteiligten tiefer in die Tasche greifen als geplant. Denn die in der Planung kalkulierten Kosten lassen sich nicht mehr einhalten. Der Anteil des Landkreises war auf 680.000 Euro geschätzt worden, die Ortsgemeinde Schwanheim hätte 105.000 Euro übernehmen sollen. Nach dem Angebot der Peter Gross Infra GmbH kommen auf den Kreis Kosten von 861.000 Euro zu, die Gemeinde wird mit 154.000 Euro zur Kasse gebeten. Der Kreisausschuss vergab den Auftrag einstimmig.
An dem Gemeinschaftsprojekt sind außerdem die Verbandsgemeindewerke (30.000 Euro) und die Pfalzwerke (6000 Euro) beteiligt. Die enorm gestiegenen Kosten für Baumaterial und die Entsorgung von Asphalt und Erdaushub sind für die Mehrkosten verantwortlich.