Contwig / Dellfeld RHEINPFALZ Plus Artikel Damit es weiter genug Trinkwasser gibt

Die Wasserversorgung des Schwarzbachtals über fünf Hochbehälter und vier Brunnen soll überprüft werden. Das Foto zeigt den Zweib
Die Wasserversorgung des Schwarzbachtals über fünf Hochbehälter und vier Brunnen soll überprüft werden. Das Foto zeigt den Zweibrücker Wasserbehälter am Galgenberg von innen.

Die Wasserversorgung des Schwarzbachtals über fünf Hochbehälter und vier Brunnen soll überprüft werden. Dem stimmte der Werksausschuss Zweibrücken-Land am Donnerstagabend einstimmig zu. Unter anderem gibt es Probleme mit dem Dellfelder Brunnen und dem Hochbehälter in Contwig.

Der Dellfelder Brunnen sei flach gebaut, fördere 30 Kubikmeter Wasser pro Stunde. Laut Werkleiter Eckart Schwarz kritisieren sowohl die Aufsichtsbehörde SGD als auch das Gesundheitsamt, dass der Brunnen nicht tief genug ist und zu nah an der Rieschweilerer Kläranlage sowie an der Landstraße liegt. Passiert da mal ein Autounfall, bei dem Treibstoff ausläuft, ist das laut Schwarz ein riesengroßes Problem.

Der Wasserhochbehälter in Contwig, gebaut in den 50er Jahren, sei inzwischen ebenfalls stark in die Jahre gekommen. Die Folge, so Schwarz: Trinkwasser dringt durch Risse im Beton von innen nach außen. „Der Behälter ist vermutlich nicht mehr zu halten“, konkretisiert Schwarz das wohl baldige Schicksal des Trinkwasserspeichers. Und auch der Brunnen bei der Contwiger Mühle Maurer gibt Bedenken, wenn der ausfällt, so Schwarz, gibt es starke Probleme bei der Wasserversorgung. Der Stambacher Brunnen fördert indes nur rund 20 Kubikmeter Wasser pro Stunde. Das reiche gerade so aus.

Weil die Dörfer im Schwarzbachtal, also Contwig, Stambach, Dellfeld, und dazu Battweiler miteinander verbunden sind und weil das Leitungssystem komplex aufgebaut sei, soll das gesamte Schwarzbachtal überprüft werden. „Unsere Wasserqualität ist aber super“, beruhigt der Werkleiter.

Laut Schwarz könnte das Gutachten des Stuttgarter Büros RBS-Wave bereits Ende diesen Jahres bis Anfang kommenden Jahres vorliegen. Kosten: rund 37.000 Euro. Darin werden die bestehenden Wasserversorgungsanlagen, die zukünftige Entwicklung und Daten zu Wasserverbrauch, -bedarf, -qualität und -bilanz analysiert. Wenn das Gutachten vorliegt, könne überlegt werden, wie die Wasserversorgung im Schwarzbachtal verbessert werden könnte. Dabei könne auch „grenzübergreifend“ gearbeitet werden, also dass Rieschweiler und Dellfeld mit einer Leitung verbunden werden. Das gibt es laut Schwarz bereits bei Althornbach, wo eine Leitung zu den Zweibrücker Stadtwerke-Netzen führt.

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