Kreis Südwestpfalz Da fallen die Tassen, Teller und Gläser in den Schränken um
Die Ortsdurchfahrt Winterbach sei so schlecht, dass der Landesbetrieb Mobilität (LBM) einen Ausbau planen sollte, finden Anwohner. Mit der Forderung beschäftigt sich heute Abend (20 Uhr, Gemeinschaftshaus) der Gemeinderat.
Vor allem wenn Busse und Laster durchfahren, würden die Tassen, Teller und Gläser in den Schränken klappern und manchmal sogar umfallen, berichtet Bürgermeister Willi Schwarz. Die Gemeinde beseitige gerade Stolperstellen an den Gehwegen der Zweibrücker und Landstuhler Straße. Bei der Ortsbesichtigung mit Ratsmitgliedern und der Baufirma hätten die Anwohner die Gelegenheit genutzt, um den Gemeindevertretern ihre Probleme mit dem Straßenzustand zu schildern. Von den Auswirkungen der Erschütterungen habe man sich vor Ort überzeugen können. Mit einer Erneuerung der Straße möchte die Gemeinde die Erschütterungen deutlich verringern, den Straßenlärm drosseln und die Verkehrssicherheit erhöhen. Nach der erstmaligen Verlegung der Kanalisation im Jahr 2000 sei die Straße wieder mit einer Deckschicht überzogen worden, erzählt Schwarz. Das war lediglich eine kostensparende Zwischenlösung, und seitdem sind fast 20 Jahre vergangen. Der Straße fehlt in der sumpfigen Tallage ein tragfähiger Unterbau, um die Erschütterungen durch den Verkehr aufzufangen. Selbst wenn bald mit der Planung für einen Ausbau begonnen würde, würde es mindestens 2020 bis feststeht, wann der tatsächliche Ausbau beginnen könnte, so Schwarz. Er hofft, dass das Land seine Investitionen im Straßenbau wie angekündigt verstärkt, damit zwischen Antrag und Ausbau nicht noch sechs oder acht Jahre vergehen. In der Ratssitzung sollen auch Aufträge für eine Toranlage und Fenster für die neue Gerätehalle beim Sportplatz vergeben werden, und es geht um den Forstwirtschaftsplan.