Kreis Südwestpfalz Contwigs Roboter nach Aufholjagd auf Platz 2

Michel Gaetcke, Johanna Feß und Christian Prips, Schüler der Roboter-AG der IGS Contwig, wurden am Freitag im Deutschlandfinale des Robotikwettbewerbs in Berlin Zweiter. Zwei Punkte fehlten dem Team zum Einzug ins weltweite Finale in den USA. Die Roboter-AG der Mannlich-Realschule plus Zweibrücken wurde Vorletzter. Das teilte IGS-Schulleiter Thomas Höchst mit.
Bei dem Wettbewerb müssen die Roboter möglichst schnell und elegant Aufgaben lösen. Die Teams konstruieren Roboter mit bestimmten Bauteilen und Sensoren und programmieren sie (wir berichteten am 5. Februar). Im Wettbewerb werden die Roboter ferngesteuert, und man braucht eine ruhige Hand, oder sie lösen die Aufgaben selbstständig, dann kommt es darauf an, wie gut sie programmiert wurden. Mitte Januar hatten sich die Contwiger mit ihrem Lehrer Nils Hoffmann und die Zweibrücker – Niels Post, Dennis Sylejmani, Jonathan Dingler, Leon Heinrichs und Justin Leist mit Lehrer Marc Sadowski – in Rockenhausen fürs Finale in Berlin qualifiziert, wo 16 Regionalsieger miteinander und gegeneinander antraten. Im entscheidenden Lauf im Finale des Teamwettbewerbs kooperierte das Contwiger „Team Overlord“ mit den „Rockies“ von der IGS Rockenhausen, beide mussten sich aber mit 18:20 Punkten geschlagen geben. Im Probelauf hatten sie noch 23 Punkte erreicht. In einer Qualifikationsrunde hatten die Contwiger, die schwach in den Wettbewerb gestartet waren, zuvor sogar einen Tagesrekord von 25 Punkten in einer Runde aufgestellt. Mit in Berlin war aus der Region „Südwest“ auch die Mannlich-Realschule, im Regionalentscheid noch gemeinsamer Sieger mit der IGS. In Berlin mussten Realschule und IGS gegeneinander antreten. „Die Zweibrücker lieferten eine respektable Leistung ab, konnten in der Teamchallenge jedoch leider nur den vorletzten Platz belegen“, zollen die Contwiger den Zweibrückern ihren Respekt.