Kreis Südwestpfalz Contwig bekommt 84 neue Bauplätze

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Contwig bekommt neue Bauplätze. Um voraussichtlich 84 Grundstücke will die Gemeinde ihr Baugebiet „Auf Mühlbach – hinterm Bohnrech“ erweitern. Das teilte Bürgermeister Karl-Heinz Bärmann mit.

Von den 84 neuen Bauplätzen befinden sich 40 Grundstücke im Eigentum der Ortsgemeinde. Alle weiteren Baugrundstücke sind in Privatbesitz, berichtete Karl-Heinz Bärmann. Die Baufirma Wolf und Sofsky erschließt das Gebiet derzeit im Auftrag des Kaiserslauterer Unternehmens für Wasser, Versorgung und Energie (WVE), das als Erschließungsträger für Planungen und Ausführung verantwortlich ist. „Endlich haben wir seit einigen Wochen passendes Wetter, um bei den Bauarbeiten zügiger voranzukommen“, sagte Oberbauleiter Thorsten Sefrin. In der Winterzeit habe der Frost gefehlt, sodass der Untergrund lange Zeit zu matschig war. Das habe die erste Phase der Erdarbeiten erschwert. Nun sind Maschinen vor Ort, um die Muttererde abzutragen, sodass man bei der Verlegung der Kanalleitung gut vorankomme. Die Arbeiten würden lediglich durch den Fels in einigen Abschnitten erschwert. Nach den Kanalarbeiten sollen die Wasserleitung verlegt und das Baugebiet mit Gas und Strom versorgt werden. Diese Arbeiten könnten auch teilweise durch Fremdfirmen ausgeführt werden. Durch die Einbindung von Fachunternehmen soll die Erschließung schneller vorangehen. Bürgermeister Bärmann zeigte sich mit dem Arbeitstempo zufrieden. Oberbauleiter Sefrin hofft, dass die Arbeiter schon bald Teilstücke des Straßenkörpers einschottern können, um anschließend die Bordsteine zu versetzen. Durch die hohe Auslastung im Bauhandwerk sei es nicht immer einfach, genug Lastwagen zu finden, die Transporte zur Baustelle übernehmen, so die Erfahrung der Bauleitung. Deshalb sei es notwendig, die Arbeiten frühzeitig genau zu planen. 5000 Quadratmeter Asphalt sollen für die Straßendecke verbaut werden. Für Gehwege und sonstige Befestigungen müssen 2000 Quadratmeter Pflaster verlegt werden, berichtete Sefrin. Die Gemeinde hat nach Auskunft des Bürgermeisters bereits 35 Baugrundstücke verkauft. Für die restlichen fünf gibt es ebenfalls Bauwillige, sagte Bärmann. Wer danach noch Bauabsichten hegt, muss mit privaten Grundstückseigentümern verhandeln, erläutert Bärmann. Bei den Gemeindegrundstücken ist der Erschließungsbetrag mit 87 Euro pro Quadratmeter festgeschrieben. Für den reinen Baugrund fallen noch 32 Euro je Quadratmeter an, was einem Gesamtbetrag von 119 Euro entspricht.

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