Kleinbundenbach Betrug am Telefon: Tochter soll Fußgänger überfahren haben

45.000 Euro verlangte der Betrüger am Telefon, ansonsten hätte die Tochter angeblich zehn Jahre ins Gefängnis gehen müssen.
45.000 Euro verlangte der Betrüger am Telefon, ansonsten hätte die Tochter angeblich zehn Jahre ins Gefängnis gehen müssen.

Die Tochter einer 77-jährigen Frau soll mit ihrem Auto eine fremde Person überfahren haben, die ist dann an der Unfallstelle gestorben. So zumindest ein offenbarer Betrüger, der die 77-jährige Kleinbundenbacherin um 45.000 Euro bringen wollte.

Laut Polizei habe sich der Unbekannte am Telefon mit „Polizeidienststelle Contwig“ gemeldet und von dem angeblichen Verkehrsunfall der Tochter erzählt. Die angeblich überfahrene Person sei noch an der Unfallstelle verstorben, schildert die Polizei die Aussagen des unbekannten Anrufers. Er forderte 45.000 Euro, ansonsten drohten der Tochter zehn Jahre Gefängnis wegen fahrlässiger Tötung. Als die Angerufene zuerst mit ihrer Tochter bereden wollte, legte der unbekannte Anrufer auf. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges ein.

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