Bundenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Bauschutt sorgt für Gesprächsstoff

Eine Bauschutt-Deponie gibt es im Kreis nicht nicht.
Eine Bauschutt-Deponie gibt es im Kreis nicht nicht.

Der Ausbau der Leininger Straße und steigende Friedhofsgebühren beschäftigten den Rat am Mittwoch. Aber ebenso die Bauschutt-Ablagerungen beim Hundeplatz. Hier gibt es noch Gesprächsbedarf mit dem Kreis.

Wie Ortsbürgermeister Wolfgang Morio telefonisch auf Nachfrage mitteilte, stellte Holger Keller vom Ingenieurbüro Dilger dem Rat einen Vorentwurf der Ausbauplanung für die Leininger Straße vor, welcher der Rat zustimmte. Der Zeitplan sehe vor, dass man im Oktober die Landeszuschüsse beantragen könne und dann auf die Bewilligung warten müsse, sagte Morio. Die Friedhofsgebühren musste die Gemeinde auf Druck der Kommunalaufsicht zum Teil stark erhöhen, da in den letzten Jahren keine Erhöhungen stattgefunden hatten, so Morio.

Auf einen Grundstücksverkauf oberhalb des Neubaugebietes „Auf der Kraft“ verzichtete der Rat. „Wir müssen erst mal die Situation beobachten, ob wir das Grundstück eventuell zur Entwässerung noch brauchen“, sagte Morio. Drei Bauanträge wurden genehmigt, eine Gewerbeanlage, ein Scheunenumbau und ein Wohnhaus.

Bauschuttdeponie fehlt

Nicht öffentlich waren laut Bürgermeister die Erdablagerungen in der Nähe des Hundeplatzes Thema. Die Kreisverwaltung fordere von der Gemeinde, diese abfahren zu lassen, informierte Morio; dazu soll es noch Gespräche mit der Behörde geben. „Im gesamten Landkreis gibt es keine Bauschuttdeponie, die Leute müssen ihr Zeug nach Zweibrücken fahren und dort teuer bezahlen“, so Morio. „Wenn der Kreis seine Hausaufgaben nicht macht, muss man sich nicht darüber wundern, dass die Leute ihren Erdaushub in den Wald fahren.“ Man habe noch 20 Bauplätze – „möchte wissen, wer da noch Lust hat zu bauen, wenn er schon für den Bauaushub tausende von Euro zahlen muss“.

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