Winterbach
Bauplätze in Landstuhler Straße
393.500 Euro will die Gemeinde für die beiden Maßnahmen investieren. Der Ausbau des Wirtschaftsweges wird mit 275.000 Euro veranschlagt, die Schaffung von Bauplätzen ist mit Kosten von 118.500 Euro verbunden.
Obwohl der Ausbau des Wirtschaftsweges erst im kommenden Jahr beginnen kann, mussten die Kosten bereits in den Haushalt aufgenommen werden, damit der Zuschussantrag beim Dienstleistungszentrum ländlicher Raum gestellt werden kann. Der Zuschuss soll 206.000 Euro betragen. Die eigentliche Frist für den Zuschussantrag würde bereits im August ablaufen. Das sei zeitlich nicht mehr zu schaffen, erklärte Winterbachs Ortsbürgermeister Andreas Weizel den Ratsmitgliedern.
Da die Ausschreibungen erst nach der Bewilligung des Zuschusses erfolgen können, werde es dann sowieso Oktober werden. Deshalb will sich die Gemeinde Zeit lassen und den Antrag bis Anfang des kommenden Jahres erst beim DLR einreichen. Damit schlägt die Gemeinde gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche. Im kommenden Jahr sind nämlich wieder 7000 Euro mehr in der Rücklage für die Feldwege.
Auf diesem Konto befinden sich derzeit 30.000 Euro. Den Rest der Summe will die Gemeinde über die Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 37.500 Euro finanzieren. „Wenn wir im Frühjahr ausschreiben, können die Arbeiten auch schneller erfolgen“, erhofft sich Weizel einen weiteren Vorteil, wenn die Ausschreibungen nicht im Herbst bei schlechtem Wetter rausgehen.
Um Bauplätze zu schaffen, wird die Gemeinde ein brachliegendes Gebäude in der Landstuhler Straße kaufen und abreißen. Auf drei Flurstücken sollen Bauflächen entstehen. Damit will die Gemeinde die Qualität des Ortsbildes erhöhen und Baulücken schließen. Sobald der Kaufvertrag mit unterschrieben ist, will die Gemeinde einen Bebauungsplan aufstellen.