Hinterweidenthal / Hauenstein B10-Ausbau: Warten auf Umwelt-Gutachten

Wie und wann es mit dem Ausbau der B10 in Richtung Hauenstein weitergeht, ist noch offen.
Wie und wann es mit dem Ausbau der B10 in Richtung Hauenstein weitergeht, ist noch offen.

Wie und wann es mit dem Ausbau der B 10 zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein weitergeht, weiß der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Kaiserslautern noch nicht. Auch dort heißt es: Warten auf das Ergebnis der Umweltverträglichkeitsprüfung.

„Wir warten täglich auf das Ergebnis der naturfachlichen Untersuchung“, sagte LBM-Leiter Richard Lutz am Freitag auf Anfrage. Dieses war für spätestens Ende November angekündigt gewesen. Untersucht wurden dabei verschiedene Folgen des Ausbaus für die Tier- und Pflanzenwelt im Baubereich. Die Untersuchungsergebnisse sind wichtig für die Entscheidung, welche Trassenführung für die Bundesstraße gewählt wird. Bisher sind drei Varianten im Gespräch.

Erörterungstermin coronabedingt verschoben

Bei der vorgezogenen Planung für die sogenannte Felsnase bei Hauenstein seien nun alle Einsprüche bearbeitet, informierte Lutz. Der nächste Schritt sei ein Erörterungstermin, der jedoch coronabedingt in diesem Jahr nicht mehr stattfinden könne. Ähnlich stelle sich der Sachstand beim Lkw-Parkplatz bei Wilgartswiesen dar.

An der Brückenbaustelle bei Hinterweidenthal seien sie dabei, den Baustellenverlauf für den Verkehr zu verdeutlichen. So werde die Gelbmarkierung verstärkt, und die Verschwenkung werde von der Einfädelspur entzerrt. Verbesserungen an diesem Engpass hatten Hauensteiner SPD-Politiker gefordert.

Mit der Fertigstellung des Brückenbauwerkes rechnet der Behördenleiter im kommenden Jahr. Dann soll auch der „Bundenthaler“ wieder ins Dahner Felsenland fahren können.

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