THALEISCHWEILER / WALLHALBEN
Bürgerbusse bringen Mobilität in die gesamte Verbandsgemeinde
Zwei Bürgerbusse sollen ab dem Jahr 2026 durch die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben rollen und Menschen eine Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen. Die 20 Ortsgemeinden und der Verbandsgemeinderat haben sich für dieses Projekt ausgesprochen. Jetzt sind die Bürger gefragt. Sie bekommen am Dienstag, 6. Mai, beim Informationsabend erläutert, wie der Bürgerbus funktioniert und wie viel Spaß ehrenamtliches Engagement dabei bringen kann (18.30 Uhr, Verwaltungsgebäude Wallhalben).
Ehrenamtliches Engagement notwendig
Kürzlich ist der 96. Bürgerbus in Rheinland-Pfalz gestartet. Im Kreis Südwestpfalz ist ein Bürgerbus in der Nachbarkommune Waldfischbach-Burgalben bereits seit vergangenem Jahr unterwegs, in Rodalben steht der Start kurz bevor. Auch in Thaleischweiler-Wallhalben geht das Projekt nun in die konkrete Umsetzungsphase.
Holger Jansen, Inhaber der Agentur Landmobil, und Karl-Heinz Schoon, der sowohl Erfahrung als Bürgermeister der früheren Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg (Kreis Kusel) als auch als Bürgerbus-Projektbetreuer mitbringt, werden darüber informieren, was für den konkreten Start der Busse notwendig ist, wie der Zeitplan aussehen könnte und welche Bedeutung das ehrenamtliche Engagement für dieses Projekt hat. Die Agentur Landmobil, die die bereits fahrenden Bürgerbusse mit an den Start brachte, ist auch Projektpartner der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben.
Skeptiker sollen überzeugt werden
„Wir freuen uns, dass wir nun in die konkrete Projektphase einsteigen können“, sagte Bürgermeister Patrick Sema, nachdem alle 20 Ortsgemeinden grünes Licht für den Bürgerbus gegeben hatten. Da die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben flächenmäßig sehr groß ist – 142 Quadratkilometer, auf denen in 20 Gemeinden 17.400 Menschen leben –, sind zwei Busse geplant, die fahren sollen.
Im ersten Schritt gibt es grundsätzliche Informationen, wie sich Bürger in das Projekt einbringen können. Es gibt Beispiele aus anderen Verbandsgemeinden, die zeigen, dass das Projekt entsprechend den Gegebenheiten und Bedürfnissen vor Ort angepasst werden kann. Den einen oder anderen Skeptiker wollen die Fachleute bei diesem Auftakttermin anhand von Praxisbeispielen davon überzeugen, dass das Projekt wesentlich unkomplizierter ist als vermutet und dass sehr landesweit bereits viele Menschen vom Bürgerbus in ihrer Region profitieren. Der selbst organisierte Fahrdienst bringt zum Beispiel Nutzern Selbstständigkeit zurück. Bei der Auftaktveranstaltung werden alle Fragen der Bürger aus erster Hand beantwortet.