Hauenstein RHEINPFALZ Plus Artikel Autohaus Debnar kümmert sich um E-Fahrzeuge der Post

Unter anderem mit einem Reparatur- und Wartungsvertrag für die Street-Scooter der Post bereitet Andreas Debnar die Hauensteiner
Unter anderem mit einem Reparatur- und Wartungsvertrag für die Street-Scooter der Post bereitet Andreas Debnar die Hauensteiner Wasgaugarage auf die Zukunft ohne Verbrenner vor.

Die Wasgaugarage Debnar, die seit Jahren als Service- und Vertragshändler von Peugeot fungiert und als „Auto fit“-Partner firmiert, geht einen zunächst kleinen Schritt in eine Verbrenner-freie Zukunft: In dem Autohaus in der Pirmasenser Straße werden die elektrischen Street Scooter der Post gewartet und repariert.

Für Geschäftsführer Andreas Debnar ist es ein „zentraler Ansatz, auf der Höhe der Zeit zu sein“. Deshalb habe man in Zeiten, in denen sich das Ende der Verbrenner abzeichnet, einen Wartungs- und Reparaturvertrag für die gelben E-Mobile der Post abgeschlossen. „Damit bereiten wir uns auf einen dramatischen Umbruch in unserer Branche vor, werden ein Stück weit zukunftsfest“, ist sich der Geschäftsführer sicher. Um die E-Autos warten zu können, habe die gesamte Belegschaft Schulungen absolviert und sei entsprechend zertifiziert. Bei Debnar steht übrigens auch ein elektrischer Mietwagen zur Verfügung – neben sieben Klein- und Mittelklassewagen und vier Sunlight-Campern.

„Auf der Höhe der Zeit“ ist bei dem Autohaus in der Pirmasenser Straße auch ein Werbeturm, der über zwei mal zwei Meter große Videowände verfügt. Hier können – so Andreas Debnar – Hauensteiner Vereine Werbung für ihre Veranstaltungen zeigen, hier kann auch gegen Gebühr kommerzielle Werbung geschaltet werden. Der Werbeturm soll bald das Preistransparent der Tankstelle ersetzen. Der Clou: Der Werbeturm sei klimaneutral, wie der Geschäftsführer betont, versorge sich über einen integrierten vertikalen Standrotor und über Photovoltaik mit der benötigten Energie.

Das Autohaus Debnar war vor 50 Jahren von Andreas Debnars Vater, dem früh verstorbenen Lothar Debnar, in der Bahnhofstraße gegründet worden und siedelte 1983 auf die damals noch „grüne Wiese“ in der Pirmasenser Straße um. In all den Jahren wurde am Betriebsgelände angebaut, umgebaut und modernisiert. „Auch mein Vater und meine Mutter waren immer bemüht, aktuelle Entwicklungen in den Betrieb zu integrieren“, unterstreicht Andreas Debnar.

So habe man ganz früh schon die AU-Untersuchung bei der Wasgaugarage durchführen können, habe sehr bald die Tankstelle mit dem damals brandneuen Gasrückführungssystem ausgestattet und kann seit mehr als 15 Jahren Zapfsäulen für Erd- und Autogas, deren Preise zuletzt wie die der anderen Kraftstoffe ebenfalls in die Höhe schossen, anbieten. Mittlerweile können an zehn Terminals Fahrzeuge die diversen Kraftstoffe und Ad Blue zapfen. Die SB-Waschstation entspricht neuesten Standards und ist mit einer Recycling-Technik ausgestattet, die wenig Frischwasser verbraucht.

Mit der dauernden Modernisierung der Tankstelle gingen stetige Veränderungen im rund 1000 Quadratmeter umfassenden Betriebsgebäude einher, das innen und außen immer wieder runderneuert wurde. Dort finden sich die Bedienterminals für Verkauf und Service, dort wird Autozubehör angeboten und dort befindet sich außer der Tankstellenkasse auch ein Bistro samt Shop mit Backwaren, Getränken und Zeitschriften. Die Ausstellungsfläche bleibt den neuesten Modellen des französischen Konzerns Peugeot vorbehalten. Neben den Franzosen steht eine breite Palette von Gebrauchtwagen zur Probefahrt bereit.

Insgesamt beschäftigt die Wasgaugarage inklusive dreier Azubis 20 Mitarbeiter, einige davon in Teilzeit. Andreas Debnar legt besonderen Wert auf ein positives Betriebsklima: Bei einem Workshop zur Betriebsentwicklung habe man sich das Motto „Ein Ort, an dem ich gerne bin“ gegeben. „Und daran halten wir uns im Dreiklang Betriebsleitung, Mitarbeiter und Kunden“, sagt der Chef.

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