Krähenberg Ausbau der Ortsdurchfahrt beginnt später
„Wenn alles gemacht ist, haben wir für Jahrzehnte eine ordentliche Dorfdurchfahrt“, sagt Krähenbergs Ortsbürgermeister Walter Arzt mit Blick auf die geplante Erneuerung der Hauptstraße. Bei dieser kann – die Zustimmung des Rats vorausgesetzt – auf einen gesonderten Ausbau der Bürgersteige verzichtet werden. Denn die Firma „Unsere Grüne Glasfaser“ (UGG) werde die Gehwege beidseitig der Durchgangsstraße im Zuge ihrer Arbeiten „in gutem Zustand herstellen“, informierte Arzt im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Dies bedeute eine Entlastung der Bürger bei der anstehenden Sanierung der Ortsdurchfahrt.
Diese wird später beginnen als ursprünglich geplant. Denn dieses Jahr sollen ein Streckenabschnitt der L467 zwischen Wiesbach und Käshofen sowie die L466 bei Schmitshausen und Reifenberg erneuert werden – mit einer weiteren Baustelle wolle man die Verkehrsteilnehmer nicht unnötig ärgern. Der Ausbau in Krähenberg werde dann „Ende 2025, Anfang 2026, mit den Werken abgestimmt“ starten, teilte Arzt mit. In diesem Zusammenhang sei es dann sinnvoll, die vorgesehene Errichtung der barrierefreien Bushaltestelle ebenfalls zurückzustellen und erst 2026 in Angriff zu nehmen.
Beim Landesforsten herrscht Personalmangel
Weiterhin ist der Gemeinderat aufgefordert, einen Auftrag für die Reparatur der Gartenstraße zu erteilen, die nicht mehr in gutem Zustand ist. Für die Mäharbeiten auf dem Friedhof, dem Spielplatz sowie am Grillplatz soll ebenfalls wieder ein Unternehmen beauftragt werden. Thema sind außerdem Änderungen beim Forst. Mittels eines Revierabgrenzungsverfahrens sollten bereits 2020 beim Forstamt Westrich die Reviere neu betrachtet werden. Wie Forstamtsleiter Florian Kemkes auf Nachfrage sagte, habe sich das Verfahren „aufgrund verschiedener Einflüsse“ jedoch bis Februar 2025 hingezogen.
Laut Landeswaldgesetz müssen nun nach der Rücknahme einer Klage beziehungsweise eines Widerspruchs Kommunen neu über die Beförsterung abstimmen. Arzt geht davon aus, dass die Ratsmitglieder dafür votieren werden, dass Förster Hermann Gries vom neu geordneten Revier Herschberg weiterhin den Krähenberger Wald bewirtschaften darf. Ferner weist Kemke darauf hin, dass beim Landesforsten in allen Bereichen Personalmangel herrscht: „Mitbedingt durch den Generationswechsel bestehen im Moment gute Möglichkeiten, bei Eignung übernommen zu werden.“ Insbesondere Waldarbeiter und Forstwirte sollten sich bewerben.