Kreis Südwestpfalz Ausbau der Langgasse soll 660 000 Euro kosten

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Der Ausbau der Langgasse in Martinshöhe soll im April beginnen. Für 15. März ist eine Anliegerversammlung geplant. Das teilte die Martinshöher Beigeordnete Jutta Theis auf Nachfrage mit.

Der Martinshöher Gemeinderat vergab laut Theis vergangene Woche den Auftrag für die Arbeiten in der Langgasse für rund 660 000 Euro an die Firma Horn aus Kaiserslautern. Das Angebot des Unternehmens liegt damit unter den 750 000 Euro, die im Haushalt für den Ausbau veranschlagt waren. Klaus Feller vom Ingenieurbüro SDU-Plan aus Waldfischbach-Burgalben habe angekündigt, dass die Arbeiten Mitte bis Ende April beginnen sollen. Eine Anliegerversammlung sei für Donnerstag, 15. März, 19 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus geplant. Der Rat beauftragte zudem die Firma WVE aus Kaiserslautern mit einer Machbarkeitsstudie für 3000 Euro zum geplanten Neubaugebiet „Zu den Rennwiesen“ am Ortsrand in Richtung Landstuhl. Laut Theis soll die Studie möglichst schon an Ostern fertig sein. Wie berichtet, lotet das Unternehmen die Höhe der Grundstückspreise aus und soll klären, wo Zufahrten und Abwasserkanäle erforderlich sind. Bei der Gestaltung der Ortsmitte zeigte sich der Rat laut Theis uneins: Der Plan sei mit den acht Stimmen der SPD angenommen worden, während CDU und FWG (zusammen sieben Stimmen) dagegen waren. Wie mehrfach berichtet, geht es unter anderem um den Neubau des Bushäuschens am Rathaus, das in die Jahre gekommen ist. Bei der neuesten Planung wurden laut Theis die hohen Bus-Bordsteine ein Stück versetzt. Ein Parkplatz falle weg, dafür sei nun ein Behindertenparklatz geplant. Die ursprünglich geplanten Pflasterstreifen in der Straße fielen ebenfalls weg. Wie berichtet, wollte der Landesbetrieb Mobilität nicht die Kosten für deren Bau, Unterhaltung und eventuellen Rückbau übernehmen. Laut Theis bemängelt die FWG die geplante Verschwenkung, welche die Straße einenge. Für Veranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus, auf dem Dorfplatz sowie an der Freizeitanlage will die Gemeinde eine mobile Lautsprecheranlage für 3400 Euro anschaffen. Laut Theis stimmte der Rat bei vier Enthaltungen zu. Das Geld stammt aus einer Spende des Schernau-Heims im vergangenen Jahr. Der Rat nahm zudem eine Spende von 560 Euro von Kathy und Sean Dooley an, die für den Musikunterricht im Kindergarten gedacht ist. Die Beigeordnete teilte außerdem mit, dass Patrick Dorner ab 1. April als Hausmeister für die Gemeinde tätig ist. Zudem liege das Wertgutachten fürs Rathaus vor: Das Gebäude sei 107 000 Euro wert.

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