Kreis Südwestpfalz Am 26. Juli ist Bürgermeisterwahl

Wer wird Nachfolger des zum 1. Mai zurückgetretenen Karl Hoffmann als Bürgermeister von Käshofen? Das entscheidet sich allerspätestens Anfang August – wenn es zu einer Urwahl kommt. Findet sich kein Bewerber, dann wählt der Gemeinderat einen Hoffmann-Nachfolger. Das könnte dann der bisherige Beigeordnete Klaus Martin Weber sein.
„Wenn sich keiner der Urwahl stellt, dann kandidiere ich“, sagte Weber schon Ende April, als Hoffmann seinen Rücktritt erklärt hatte. Am Montagabend sagte der 54-Jährige im Gemeinderat, dass er bereit sei, das Bürgermeisteramt zu übernehmen, wenn er vom Rat gewählt wird. Zu einer Urwahl werde er nicht antreten, sagte er auf Nachfrage der RHEINPFALZ. „Wir hatte erst vor einem Jahr Wahlen“, bemerkte er. Auch 2014 stellte sich kein Bürgermeisterkandidat der Urwahl, und der Gemeinderat wählte Karl Hoffmann wieder. Der Gemeinderat hat am Montag den Sonntag, 26. Juli, als Termin der Urwahl des Bürgermeisters festgelegt. Falls erforderlich, würde eine Stichwahl 14 Tage später, also am 9. August, stattfinden. Wahlvorschläge für die Urwahl können bis Montag, 8. Juni, 18 Uhr, bei der Verbandsgemeindeverwaltung in Zweibrücken eingereicht werden. Wer als Bürgermeister kandidieren will, benötigt 25 Unterstützer-Unterschriften, erklärte gestern Karl-Heinz Brügel, Büroleiter der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land. Sollten keine Vorschläge eingehen, muss im Amtsblatt der Verbandsgemeinde veröffentlicht werden, dass es keine Urwahl gibt. Frühestmöglicher Termin, an dem der Rat den neuen Bürgermeister wählen kann, ist dann der Montag, 22. Juni. (daa/Archivfoto: privat)