Kreis Südwestpfalz 80 weitere Bauplätze

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Wenn der Gemeinderat Contwig heute Abend (19.30 Uhr, Rathaus) grünes Licht gibt, dann können im Neubaugebiet „Auf Mühlbach, Hinterm Bohnrech“ schon bald etwa weitere 80 Bauplätze erschlossen werden. Die nachfrage nach Bauplätzen sei sehr groß, sagte Bürgermeister Karlheinz Bärmann im Vorfeld der Sitzung.

Voraussetzung ist, dass der Rat heute dem Erschließungsvertrag zustimmt, den die Gemeinde mit der WVE GmbH aus Kaiserslautern, einer Stadtwerke-Tochter, und den Verbandsgemeindewerken vorbesprochen hat. „Das Umlegungsverfahren ist abgeschlossen, die WVE stellt jetzt die Pläne vor. Wir hoffen, dass im Herbst 2018 Baurecht besteht“, sagte Bärmann. Die WVE wird, wenn der Rat dem Vertrag zustimmt, das Gelände erschließen und wird dazu Kostenerstattungsverträge mit den Grundstückseigentümern abschließen. Um im Zeitersweg einen neuen Kindergarten bauen zu können, muss zunächst der Bebauungsplan erweitert werden. Ein Vertreter des Ingenieurbüros Wonka aus Nünschweiler wird die Neufassung in der Sitzung vorstellen. Beschließt der Rat den Planentwurf, soll die Abwicklung im beschleunigten Verfahren erfolgen. Für 1475 Euro hat die Firma Thyssen Krupp in Saarbrücken der Gemeinde einen Wartungsvertrag für den Aufzug im Rathaus angeboten. „Der Aufzug ist seit drei Jahren in Betrieb, da sind die Seile ein bisschen länger geworden, die müssen gekürzt werden“, erläuterte Bärmann eine damit verbunden Aufgabe. Der Aufzug wird routinemäßig alle zwei Jahre vom Tüv geprüft. Im Bereich der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land soll der Zustand der Brücken geprüft werden. „Nach der Landesbauordnung ist der Baulastträger verpflichtet, die Brücken zu überprüfen“, verweist Bärmann auf die Vorgaben. Da bislang noch keine Überprüfung vorgenommen wurde, hat die Verbandsgemeinde die Überprüfung aller 13 Brückenbauwerke ausgeschrieben. Das günstigste Angebot gab der Tüv Rheinland für rund 14 000 Euro ab. Da sechs der 13 Brücken in Contwig liegen, entfielen auf die Gemeinde rund 7000 Euro. Rolf Lehmann, der den Heidelbinger Hof unterhalb des Flugplatzes bewirtschaftet, will in der Gewanne „Oben am Klingeltaler Wald“ Erde aufschütten, um die Erosion seiner landwirtschaftlichen Flächen zu stoppen. Um die Erde aufschütten zu können, muss er einen Wirtschaftsweg der Gemeinde nutzen, der von der Kreisstraße 84 abzweigt, die entlang der A 8 verläuft. Der Gemeinderat muss der Nutzung zustimmen, in einer Vereinbarung wird dann noch geregelt, dass Lehmann etwaige Schäden am Weg beheben muss. Im Rahmen des Verfahrens zur Abstufung des Verkehrsflughafens Zweibrücken zu einem Sonderlandeplatz werden auch die angrenzenden Gemeinden gehört. Der Rat kann dazu eine Stellungnahme abgeben. Auf der Tagesordnung steht außerdem die Verpachtung dreier Stellplätze auf dem neu angelegten Parkplatz in der Blumenstraße.

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