Kreis Südwestpfalz 500 Euro Belohnung

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Nachdem bei der Zweibrücker Polizei drei Anzeigen wegen Giftködern in Contwig eingegangen sind, hat die Tierschutzorganisation Peta eine Belohnung ausgesetzt. Sie zahlt 500 Euro für Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen. Der Verein rät, Giftköderfunde der Polizei zu melden.

Wie gestern berichtet, waren in der Leipziger und Danziger Straße in Contwig vermutlich Giftköder gefunden worden: golfballgroße Hackfleischkugeln, augenscheinlich mit Haferflocken und Rattengift bestreut. Bei der Polizei gingen deshalb drei Anzeigen ein. Ob die ausgelegten Kugeln tatsächlich Gift enthielten, steht laut Polizei noch nicht fest. Die Kripo lasse die Köder untersuchen, noch liege kein Ergebnis vor. Bis gestern Nachmittag waren zudem noch keine Hinweise eingegangen, wer die Kugeln in Contwig ausgelegt haben könnte. Peta wendet sich mit Tipps an Tierhalter. „Besteht der Verdacht, dass ein Tier einen mit Gift oder gefährlichen Gegenständen gespickten Köder gegessen hat, muss umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. Es besteht Lebensgefahr – das Tier kann an inneren Verletzungen qualvoll sterben“, informiert der Verein. Vergiftungserscheinungen seien Erbrechen, Durchfall, starke Unruhe oder Teilnahmslosigkeit, eine gelbliche Verfärbung der Schleimhäute, blasses Zahnfleisch, große Pupillen, Atembeschwerden und Krämpfe. „Der Hund sollte beruhigt und angeleint werden. Ein Maulkorb oder eine Maulschlinge darf nicht angelegt werden, da Erstickungsgefahr bei Erbrechen droht“, empfiehlt Peta. Bewusstlose Tiere sollten in die stabile Seitenlage gebracht werden. Der Verein rät zudem, eine Probe des Köders oder des Erbrochenen mit zum Tierarzt zu nehmen. INFO Die Polizei bittet um Hinweise an Telefon 06332/9760, Peta an 01520/7373341. |sbn/bfl

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