Kreis Südwestpfalz 40 Lehrer arbeitslos

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40 Lehrer aus dem Landkreis Südwestpfalz sind zu Beginn dieser Sommerferien arbeitslos geworden. Das hat das rheinland-pfälzische Bildungsministerium auf eine Kleine Anfrage der südwestpfälzischen Landtagsabgeordneten Susanne Ganster (CDU) mitgeteilt.

Die Verträge der betroffenen Lehrer waren bis zum Beginn der Sommerferien befristet und wurden über die Ferien hinweg nicht verlängert. Ob sie zum Beginn des neuen Schuljahres neue Verträge bekommen, wissen die Lehrer bislang noch nicht. Die CDU-Abgeordnete kritisiert das Vorgehen der rot-grünen Landesregierung. „Für die jungen Lehrkräfte fehlt es an Perspektive und Planungsmöglichkeiten. Ständige Kettenverträge für hoch qualifizierte junge Menschen − und das von einem öffentlichen Arbeitgeber − erfüllen nicht gerade eine Vorbildfunktion“, erklärt sie. Das zuständige Ministerium begründet dieses Vorgehen mit dem Wegfall des Vertretungsgrundes. Es stehe bereits bei Vertragsabschluss fest, dass nach den Sommerferien kein Vertretungsbedarf mehr bestehe, heißt es aus Mainz. Diese Darstellung ist für Ganster jedoch nicht nachvollziehbar. „Zum Beginn des neuen Schuljahres werden regelmäßig wieder Verträge geschlossen. Oftmals mit den gleichen Lehrern und aus den gleichen Gründen. Der Vertretungsbedarf hat sich sicherlich nicht überraschend ergeben.“ Die Landesregierung könne abschätzen, welche Lehrer bereits vor den Ferien fehlen und ob diese auch noch nach den Ferien weiter fehlen. Das Land versuche lediglich, Geld zu sparen, denn über die Ferien müssten dann kein Arbeitslohn und keine Sozialabgaben gezahlt werden. „Für mich zeigt das Vorgehen auch, dass der vom Land initiierte Vertretungslehrerpool mit zu wenig Personal ausgestattet ist“, so Ganster. (ugo)

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