Contwig RHEINPFALZ Plus Artikel 130.000 Euro in den Spielplatz investiert

Der neue Spielplatz besteht wegen des abschüssigen Geländes aus zwei Ebenen.
Der neue Spielplatz besteht wegen des abschüssigen Geländes aus zwei Ebenen.

„Jetzt wird nicht mehr geredet, sondern gespielt.“ Auf diesen Satz von Contwigs Bürgermeisterin Nadine Brinette hatten am Samstagmorgen mehr als 50 Kinder bei der Einweihung des neuen Spielplatzes im Neubaugebiet gewartet.

Geduldig hatten sie zuvor den Reden der Erwachsenen zugehört und die Segnung des Spielplatzes durch die beiden Contwiger Pfarrer abgewartet, doch dann stürmten sie die neuen Spielgeräte. An die 100 Contwiger waren gekommen, darunter Gruppen der vier Kindergärten.

„Ich habe in den vergangenen Tagen und Wochen viele Anrufe und Mails bekommen, in denen die Leute gefragt haben, wann denn der Spielplatz endlich aufmacht“, sagte Nadine Brinette. Die Gemeinde hat über 130.000 Euro in den neuen Spielplatz investiert. Er ist 1350 Quadratmeter groß, und die Bauzeit betrug eineinhalb Jahre. Die Daniel-Theysohn-Stiftung beteiligt sich mit 10.000 Euro, außerdem hat die Firma WVE 2500 Euro zugesagt. Geplant hat den Spielplatz Landschaftsarchitekt Stefan Laport aus Battweiler.

Der neue Spielplatz besteht wegen des abschüssigen Geländes aus zwei Ebenen. Auf der oberen Ebene finden sich eine Holzwippe und zwei kleinere Wippgeräte sowie ein Klettergerüst mit Netz und Leitern und ein Sitzbalken aus Holz. Über Sandsteinstufen gelangt man auf die untere Ebene, wo eine Dreierschaukel für alle Altersstufen und ein Spielhaus mit Rutsche und Kletterwand für die kleineren Kinder gebaut wurden, außerdem eine hölzerne Torwand. Der Eingang zum Spielplatz befindet sich in der Schwalbenstraße, einer kurzen Verbindungsstraße zwischen der oberen Meisenstraße und der unteren Falkenstraße.

„Die Segnung geht nicht auf den Sand oder die Geräte über, sondern auf die, die hier spielen“, machte der katholische Pfarrer Johannes Müller bei der Segnung klar, die er zusammen mit seinem protestantischen Kollegen Axel Schmidt vornahm.

Anschließend durften alle Kinder ein langes Flatterband halten, das Bürgermeisterin Brinette zusammen mit Kindergartenkind Morgan Haddin durchschnitt. Brinette bedankte sich bei den ausführenden Firmen, aber auch bei den Anliegern, die während der Bauzeit „die ein oder andere Unannehmlichkeit ertragen mussten“.

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