Kreis Südliche Weinstraße Zwei weitere Stadtvillen

Herbert Angsten baut wieder in Bad Bergzabern. Gut 100 Eigentumswohnungen hat der Unternehmer aus dem bayrischen Wendelstein in den vergangenen sechs bis sieben Jahren in der Kurstadt hochgezogen. Nun sollen acht weitere und zwei Penthouse-Wohnungen in der Edith-Stein-Straße dazu kommen. Das voraussichtliche Investitionsvolumen liegt derzeit bei gut drei Millionen Euro.
Damit schraubt Angsten sein Gesamtengagement in Bad Bergzabern auf rund 30 Millionen Euro hoch, informiert sein Geschäftspartner Gerhard Herkommer. Er ist als örtlicher Makler für die Vermarktung der Objekte zuständig und Ansprechpartner für Interessenten. Vier von zehn Wohnungen seien bei dem neuen Projekt schon verkauft. Mit dem Ausheben der Baugrube wurde bereits begonnen. In der zentrumsnahen Lage sollen zehn Wohnungen entstehen, verteilt auf zwei Stadtvillen gleichen Baustils. Die Größe der Wohnungen reichen von knapp 65 bis 136 Quadratmeter. Angsten bleibe auch bei diesem Projekt seinem Geschäftsmodell treu, so Herkommer: Wohnungen gehobenen Standards. Die Baukosten der Wohnungen lägen zwischen 2800 und 3100 Euro pro Quadratmeter. Und auch mit diesem Projekt sieht Herkommer den Markt nach gehobenem Wohnkomfort in der Kurstadt noch nicht gesättigt: „Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Grundstücken.“ Diese müssten zentrumsnah sein; insbesondere keine größeren Steigungen im Umfeld für die zukünftigen Bewohner/Besitzer aufweisen. Denn das Hauptklientel, das Wohnungen kaufe, seien ältere Leute, die eben mal schnell in die Innenstadt laufen wollten, um ihre Besorgungen zu machen. Aus seiner Erfahrung heraus sagt Herkommer, dass etwa die Hälfte aller Käufer selbst einziehe, sich mit Bad Bergzabern ihren Altersruhesitz ausgesucht habe. Die Käufer kämen aus der ganzen Republik, schwerpunktmäßig aus dem Ruhrgebiet und Norddeutschland. Die Kurstadt erfreue sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit bei Rentnern und Investoren, sagt Herkommer. Die kleine Stadt mit ihren 7500 Einwohnern biete alles für den täglichen Bedarf und habe ansonsten auch eine gut aufgestellte Infrastruktur, mit der etliche wesentlich größere Städte nicht mithalten könnten. (rww)