Kreis Südliche Weinstraße Zur Sache: Splitter aus der Verbandsgemeinderatssitzung

First Responder. Das Deutsche Rote Kreuz hatte beantragt, dass die VG für die First-Responder-Gruppe fünf digitale Funkempfänger anschafft und dem Dienst kostenlos überlässt. Der Hintergrund: Durch die Umstellung von analoger auf digitale Alarmierung können die First Responder, die nur über analoge Geräte verfügen, nicht mehr von der Leitstelle erreicht werden. Der Rat stimmte dem Antrag zu und auch der Bitte des DRK, der Gruppe von Ersthelfern einen jährlichen Zuschuss von 1000 Euro zu gewähren. Die Geräte bleiben im Eigentum der Verbandsgemeinde. Mittel in Höhe von 18.700 Euro stehen im Haushalt zur Verfügung. Mitfahrerbänke. Das Projekt „Mitfahrerbänke“ nimmt konkrete Formen an. Die Ortsgemeinden hatten 19 Standorte für die Aufstellung der Bänke angemeldet. Diese Bänke mit Schilderhalter und Schildern liefert nun die Hauensteiner Firma Typosatz als günstigster Bieter für 13.500 Euro. Einen Eilbeschluss des Gemeindevorstands sanktionierte der Rat. Das THW stellt die Bänke auf, die Firma Josef Naab aus Hauenstein soll die Schilderhalter für rund 7200 Euro aufbauen. Für das Projekt stehen 20.500 Euro zur Verfügung. Es wird mit 15.375 Euro gefördert. Holzvermarktung. Der Verbandsgemeinderat fasste den Beschluss, dass sich die VG zur Sicherstellung der Holzvermarktung als Gesellschafterin an der zu errichtenden kommunalen Vermarktungsgesellschaft „Region Pfalz“ beteiligt. Den Ortsgemeinden bleibt es allerdings unbenommen, die Vermarktung des Holzes aus den kommunalen Wäldern über Waldbauvereine abzuwickeln. Gefahrenabwehr. Auf Betreiben der Ortsgemeinde Hauenstein wurde die „Gefahrenabwehrverordnung“ der VG erweitert: Vor allem ging es darum, den Jugendzeltplatz im Stopper, wo es Probleme mit freilaufenden Hunden gibt, in die Verordnung aufzunehmen. Unter anderem wird künftig ein „Verwarnungsgeld“ von 50 Euro fällig, wenn Hunde auf dem Zeltplatz nicht angeleint sind oder Hundekot nicht beseitigt wird.
