Kreis Südliche Weinstraße Zur Sache: Drei Millionen Euro für Klinik Bad Bergzabern

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Mit einem Bewilligungsbescheid über 3,011 Millionen Euro im Gepäck besuchte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Montag die Klinik Bad Bergzabern des Klinikums Landau-Südliche Weinstraße. Mit der Übergabe des Bescheids für den vierten Bauabschnitt ist die finanzielle Förderung der Erweiterung und Sanierung des Bettenhauses durch das Land abgeschlossen. Insgesamt hat das Land Zuschüsse in Höhe von 9,011 Millionen Euro bewilligt, die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf rund 14,5 Millionen Euro, etwa 5,5 Millionen Euro werden aus Eigenmitteln des Klinikums finanziert. Bisher sind bereits rund sechs Millionen Euro verbaut. Premiere feierte am Montag nicht nur Bätzing-Lichtenthäler, die zum ersten Mal das Krankenhaus in Bad Bergzabern besuchte, sondern auch Maximilian Ingenthron (SPD). Der Bürgermeister der Stadt Landau ist seit Anfang des Jahres Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums Landau-Südliche Weinstraße, und in dieser Funktion war es sein erster offizieller Termin in der Kurstadt. „Die Sanierung und Erweiterung des Bettenhauses ist ein herausragend wichtiger Schritt in der stetigen Weiterentwicklung unseres Klinikums. Sie trägt zur Attraktivität des Standortes bei“, sagte Ingenthron, der der Ministerin einen kurzen Einblick in die Geschichte der Klinik gab. Seit 56 Jahren gibt es ein Krankenhaus in Bad Bergzabern, seit 45 Jahren am jetzigen Standort. Vor zehn Jahren fusionierten die Krankenhäuser Landau, Bad Bergzabern und Annweiler. „Der vierte Bauabschnitt ist der letzte Schritt in der vollständigen Sanierung unserer Klinik Bad Bergzabern. Dieses Großprojekt war nur möglich durch die Fusion kommunalen Kliniken und die Unterstützung des Landes“, sagte Landrätin Theresia Riedmaier (SPD). Für Bad Bergzabern und den ganzen südlichen Landkreis bedeute die Sanierung und Erweiterung der Klinik, „dass wir eine wirklich hervorragende medizinische Versorgung anbieten können“. Die Erweiterung begann im Oktober 2014 (die RHEINPFALZ berichtete mehrfach). Unter anderem musste das Bettenhaus aufgestockt werden, um die bisherige Bettenzahl von 170 beibehalten zu können. Es entstehen moderne Patientenzimmer mit jeweils eigenem Bad. „Das kostet natürlich Platz“, betonte Geschäftsführer Guido Gehendges, der den kompletten Ausbau im laufenden Betrieb organisieren muss. „Das ist nicht immer ganz einfach“, so Gehendges, „schließlich müssen ja die hygienischen Vorschriften streng beachtet werden. Läuft weiter alles nach Plan, sollen die Arbeiten 2018 abgeschlossen sein. Sabine Bätzing-Lichtenthäler zeigte sich beeindruckt von den Patientenzimmern, aber auch von den Arbeitsbedingungen in der Klinik. „In den Zeiten des demografischen Wandels spielen die Arbeitsbedingungen eine immer größere Rolle, wenn man gutes Personal behalten oder anwerben will“, sagte die Gesundheitsministerin. (jpa)

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