Kreis Südliche Weinstraße Zur Sache: Die Verkehrsunfallstatistik

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Der 7. Oktober 2014 war ein schwarzer Tag für die Polizeiinspektion Bad Bergzabern. Gleich zu zwei tödlichen Unfällen wurden die Beamten an diesem Dienstag gerufen. „Schlimm sind immer die Schicksale, die dahinterstecken, meist sind ja mehrere Familien von so einem Unglück betroffen“, sagt Polizeihauptkommissar Helmut Schneider, der die Unfallstatistik ausgearbeitet hat. Dieser „schwarze Dienstag“ hat die Statistik gehörig verhagelt. Am frühen Morgen starb ein 38-jähriger Fiatfahrer in der Höhe des Wild- und Wanderparks bei Silz, als ein Mercedesfahrer bei regennasser Straße auf die Gegenfahrbahn gekommen war und frontal mit dem Wagen des 38-Jährigen zusammenstieß. Am Nachmittag übersah eine 65-jährige Pkw-Fahrerin an der „Höfe-Kreuzung“, Nähe Deutschhof, die Vorfahrt eines anderen Wagens. Beim Zusammenstoß wurde die Frau getötet. Insgesamt ging die Zahl der Unfälle um 2,4 Prozent auf 878 im Bereich der PI Bad Bergzabern zurück. Dabei wurden 119 Personen verletzt, elf weniger als im Vorjahr. Verstärkt im Fokus polizeilicher Verkehrsaufklärung stehen die „jungen Fahrer“ (18- bis 24-Jährige) und die Senioren (über 65). Diese beiden Gruppen waren zusammen an 41,5 Prozent der Unfälle beteiligt. „Der missbräuchliche Konsum von Alkohol ist nach wie vor der Schwerpunkt unserer Unfallursachenbekämpfung“, so Schneider. An zwölf Unfällen waren alkoholisierte Autofahrer schuld. Bei 164 Unfällen beging der Verursacher Fahrerflucht. Die Aufklärungsquote liegt bei 38,4 Prozent. (jpa)

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