Kreis Südliche Weinstraße Zur Sache: Der Runde Tisch Migration

Als im Januar 2006 im Landauer Caritas-Zentrum eine Stelle für „Migrationserstberatung“ geschaffen wurde, waren vor allem Menschen aus Osteuropa und Sri Lanka die Klientel von Monika Oberfrank. Bereits im Juni 2006 gründete sie mit Ulrike Brunck, die im Auftrag der Diakonie in Bad Bergzabern die Migranten berät und Siegfried Schmidt vom Jugendmigrationsdienst Südliche Weinstraße des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) einen „Runden Tisch Migration“. Das Ziel der drei Vorreiter war die Vernetzung aller Behörden, Einrichtungen und Angebote, um den Neuankömmlingen den Start in der neuen Heimat zu erleichtern. Als erste Mitstreiter und bis heute wichtigste Steuerer saßen die Geschäftsführerin des Bildungsträgers „Profes“ Martina Erzberger-Ries und Harald Kafitz als Regionalkoordinator des Bundesamtes für Migration und Integration mit am Tisch. Vertreter von Arbeitsagentur und Jobcenter, der Ausländerbehörden, von Polizei und Migranten- und Bildungseinrichtungen folgten. Über den ersten „Tag der Integration“ als multikulturelles Begegnungsfest auf dem Stiftsplatz, der seither jährlich im Mai ist, fanden und finden sich immer noch viele neue Mitstreiter. Bei zwei jährlichen Treffen, abwechselnd im Kreishaus der Südlichen Weinstraße und im Landauer Rathaus, wird das engmaschige Netz der Unterstützung geknüpft und um aktuelle Themen ergänzt. Getragen wird der Runde Tisch Migration vom Landkreis SÜW und der Stadt Landau, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, dem Landauer Ausländerbeirat, Diakonie und Caritas, den Bildungsträgern Profes und CJD sowie dem Vinzentius-Krankenhaus Landau. Im Netz www.runder-tisch-migration.de |srs