Kreis Südliche Weinstraße Wird er die Stimme Deutschlands?

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„Es wäre cool, wenn ich mit Musik Geld verdienen könnte“, sagt der 18-jährige Philipp Rodrian aus Bad Bergzabern. Diesem Traum ist der Schüler schon ein großes Stück nähergekommen: Heute wird er vor einem Millionenpublikum in der Fernsehsendung „The Voice of Germany“ auf der Bühne singen.

Natürlich hofft er, dass er weiterkommt. Ob er dann am 12. Dezember auf dem Siegertreppchen stehen wird, bleibt spannend. Geboren und aufgewachsen ist Philipp Rodrian in Bad Bergzabern, seine Eltern führen das Elektrogeschäft am Ludwigsplatz. Er besucht die zwölfte Klasse des Gymnasiums am Alfred-Grosser-Schulzentrum. „Ich glaube, mit dem Singen hat es schon im Kinderwagen angefangen, den meine Oma Else durch den Kurpark geschoben. Sie hat mir dabei immer Lieder vorgesungen“, erzählt Philipp im Gespräch mit der RHEINPFALZ. 2011 sei er dann ins kalte Wasser gesprungen. Die Band „Fofo Tank“ suchte einen Sänger und Philipp Rodrian hat sich auf die Bühne gestellt und gesungen. Die aus fünf Jungs bestehende Band wollte sich nicht nur auf gecoverte Lieder beschränken, sondern ihr Repertoire nach und nach mit eigenen Lieder bestreiten. Nach kurzer Zeit waren eigene Kompositionen im Programm, mit denen sie an Wettbewerben wie „School Jam“ und den „Berliner Festspielen“ erfolgreich teilgenommen und eine erste CD veröffentlicht haben. Zurzeit werde viel für das erste Album geprobt, erzählt Philipp. Die Anregung, sich bei „The Voice of Germany“ zu bewerben, kam von der Band und seiner Familie. Die erste Station, bei der er dreimal vorgesungen hat, war Stuttgart, dann ging’s mit rund 130 Mitbewerbern Ende Juli in Berlin bei einem „blind audition“ weiter. Das heißt, die Juroren haben die Sänger nicht gesehen, sondern nur gehört. Jetzt muss er sich zusätzlich vor einem großen Publikum beweisen. Er habe bisher schon sehr viel mitgenommen durch die Arbeit mit den Profis. Das Lied, dass er singen wird, verrät er nicht. Aber er habe es sich selbst ausgesucht.

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