Kreis Südliche Weinstraße Warnstreik im öffentlichen Dienst

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Rund 250 Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes versammelten sich gestern Morgen in Bad Bergzabern , um den Druck auf die Arbeitgeber bei den gerade laufenden Tarifverhandlungen zu erhöhen. Bad Bergzabern bildete den Auftakt von zweitägigen Warnstreiks in der Pfalz. Um 7.30 Uhr hatten sich die Streikenden vor dem Elektronikzentrum der Bundeswehr versammelt und waren von dort zum Schlossplatz gezogen. Die Teilnehmer kamen von der Sparkasse SÜW Landau, EWL Landau, Energie Südwest, Stadtwerke Bad Bergzabern, Stadtverwaltung Landau, Gemeindeverwaltung Bad Bergzabern, Pfalzklinikum Klingenmünster, Ausbildungswerkstatt der Bundeswehr Bad Bergzabern, Arbeitsagentur und Jobcenter Landau und den Kitas der Gemeinde Berg. Zu den Streikenden sprach unter anderem Paul-Christian Koch, Leiter des Verdi-Landesbezirks Rheinland-Pfalz/Saarland. Die Gewerkschaften fordern unter anderem sechs Prozent mehr Geld und eine Anhebung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro pro Monat. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 28. und 29. April in Potsdam. „Mit Kundgebungen wie in Bad Bergzabern setzen wir ein deutliches Zeichen“, meinte Jürgen Knoll, Bezirksgeschäftsführer von Verdi Pfalz.

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