Kreis Südliche Weinstraße Vom Tanztee bis zum Handwerker

Am Donnerstag fiel im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Bergzabern der Startschuss für einen besonderen Dienst für Senioren: Eine zentrale informelle Anlaufstelle für Senioren. Telefonisch können Senioren Informationen über Dienstleistungen abrufen, bald auch übers Internet.
Die zentrale Anlaufstelle für Senioren (ZAS) ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des Seniorenbüros des protestantischen Dekanates, des Seniorenbeirates und der VG-Verwaltung. Wo finde ich eine Wandergruppe? Wer berät mich zu barrierefreiem Wohnen? Wo kann ich in meiner Altersgruppe tanzen? Das sind unter anderem Fragen, die das Bürgerbüro beantworten wird. „Es ist keine Beratung, sondern eine Information“, so Bürgermeister Hermann Bohrer. Rund 9000 Menschen, die älter als 60 Jahre sind, leben in der Verbandsgemeinde mit ungefähr knapp 25.000 Einwohnern. Die ZAS ist seit September ein Begriff im Haus der Familie in Bad Bergzabern. Initiiert wurde das Ganze von Gerhard Moser, dem Seniorenbeauftragten des protestantischen Dekants. Wolfgang Thiel und Gerda Flos sind bei dem Projekt mit im Boot und stellen sich wöchentlich Dienstleister vor und beantworten Fragen. In diesem jetzt zweiten Schritt wurden verbandsgemeindeweit Daten zusammengetragen, um über Angebote für Senioren informieren zu können. Gesellige Nachmittage, sportliche Angebote, Stadtführungen oder medizinische Hilfen können unter anderem abgefragt werden. „Die Datei wird ständig aktualisiert und auch erweitert“, informiert Thiel vom Projektteam. Ein Lob gab es vom Vorsitzenden des Seniorenbeirats der VG, Jürgen Bicking, für die Seniorenarbeit im Haus der Familie.