Kreis Südliche Weinstraße
Vier Ausbauvarianten für B10-Abschnitt Wilgartswiesen
An der Felsnase bei Hauenstein werden bald die Ausbauarbeiten an der B10 beginnen. Danach ist der Abschnitt Richtung Hinterweidenthal dran. Für den Bereich Wilgartswiesen Richtung Hauenstein läuft gerade die Abstimmung. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Kaiserslautern hat vier Ausbauvarianten erarbeitet, die aktuell untersucht werden. Erst danach will sich der LBM auf einen Favorit festlegen. Bei einem Treffen in Wilgartswiesen diese Woche hat er die vier möglichen Trassenführungen vorgestellt.
Südanbau
Der Bau würde nach dem Ausbauabschnitts Hinterweidenthal bis Hauenstein auf nördlicher Seite beginnen. Nach 650 Metern wechselt die Trasse nach Süden, an der Stelle, wo die geplante Lkw-Rastanlage entstehen wird. Anschließend geht es als Südanbau an die bisherige B10 weiter. Für die Variante müssten die Queichtalbrücke und die Spirkelbachbrücke Richtung Süden erweitert werden. Zudem ist eine Erweiterung des Bahn-Bauwerks und des Anschlussstellen-Bauwerks ebenfalls in südlicher Parallellage vorgesehen.
Modifizierter Südanbau
Ab Hauenstein ist ein Nordanbau an die bisherige B10 geplant. Unmittelbar vor der Queichtalbrücke würde der Anbau nach Süd wechseln. Für die Variante müsste eine Brücke in S-förmiger Linienführung um die bestehende Queichtalbrücke gebaut werden. Anschließend würde südlich der bestehenden B10 ausgebaut. Dort ist die Erweiterung der Spirkelbachbrücke, des Bahn-Bauwerks und der Anschlussstelle Richtung Süden vorgesehen.
Nordanbau
Bei dieser Variante wird die B10 auf der kompletten Abschnittslänge Richtung Norden hin ausgebaut. Dafür ist die Erweiterung der Queichtalbrücke und der Spirkelbachbrücke in nördlicher Parallellage nötig. Auch das Bahn-Bauwerk und die Anschlussstelle würden in nördliche Richtung erweitert.
Wechelseitiger Anbau
Bei dieser Variante beginnt der Ausbau auf der Nordseite der bestehenden B10. Unmittelbar vor der Queichtalbrücke wechselt die Baustelle nach Süden. Hierbei wäre wieder eine Brücke in S-förmiger Linienführung um die Queichtalbrücke notwendig. Danach würde der Ausbau auf der Nordseite weitergeführt. Die Spirkelbachbrücke, das Bahn-Bauwerk und die Anschlussstelle würden in nördlicher Richtung erweitert.
Für den Anschluss an die K56 Richtung Hermersbergerhof wurde bei allen Varianten ein Kreisverkehr mit Holländerampen zur B10 gewählt. Für die letzten drei Varianten wurde dafür ein Plan für einen Kreisverkehr auf Lage der Bestandsrampen ausgearbeitet. Diese eingriffsminimierende Lösung ist laut LBM beim Südanbau technisch nicht möglich. Eine Variante mit Schleifen-/Trompetenrampen, die einen noch größeren Eingriff bedeuten würden, wurde schon im Vorfeld ausgeschlossen.
