Kreis Südliche Weinstraße Viel Herzblut investiert

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„Wir wollen ganz neu anfangen. Die Kurstadt braucht ein Haus in dieser Größenordnung“, findet Pächter Volker Kürner. Er leitet von Mannheim aus als Mitglied der Geschäftsleitung der KS-Beteiligungsgesellschaft seit 1991 fünf gastronomische Betriebe in der Metropolregion Rhein-Neckar, davon drei eigene. Für das Hotel Kurparkblick wurde eine eigene Betriebs-GmbH gegründet. Hoteldirektor ist Oliver Anschütz. Bisher habe er Bad Bergzabern nur privat gekannt, sagt Kürner bei einem Rundgang durchs Haus. Gänzlich neu und modern gestaltet wurde der Empfangsbereich in hellen Farben. Ein mediterraner Stil prägt die Terrasse, im Park lädt die „Kurparklounge 47“ die Gäste zum Entspannen ein. „Wir wollen auch junge Gäste anziehen“, sagt Kürner. Deshalb gibt es zwei Speisekarten, deren Angebot Küchenchef Patrick Wendel aus Karlsruhe umsetzen wird, der auch Spezialist für vegane Küche ist. Das Restaurant „Schüler“, das auch Frühstücksraum ist, wurde nach dem 1791 in Bergzabern geborenen berühmten Juristen Friedrich Schüler benannt. „Wir wollten damit unsere Verbundenheit zu Bad Bergzabern zeigen“, sagt der Hotelleiter. Angeboten werden eine von saisonalen Produkten geprägte Küche mit frischen Zutaten, Pfälzer Spezialitäten und Steakvariationen. „Surf and Turf“ ist das Motto der zweiten Speisekarte, hier werden unter anderem Burger, Fingerfood-Variationen oder die amerikanischen Klassiker Ceasar Salad und Club Sandwiches angeboten. Über rund 110 Sitzplätze verfügen beide Restaurants. Zusätzlich sollen im vorderem Restaurantbereich auf Flachbildschirmen Sportübertragungen verfolgt werden können. Ein Raucherzimmer steht ebenfalls zur Verfügung. „Frühstück gibt es, nicht nur für Hotelgäste, von 6.30 bis 11 Uhr, das Restaurant ist zurzeit ab 17 Uhr geöffnet, am Samstag und Sonntag ab 11 Uhr, die Öffnungszeiten werden sich aber ändern“, informiert Kürner. Gänzlich neu ist der Wellnessbereich mit Sauna, Fitness und Schönheit, der ebenfalls nicht nur Hausgästen zur Verfügung steht. „Leiten wird ihn Viktoria Wanner, die das auch schon vorher gemacht hat“, so Kürner. Wie viel er investiert hat? „Viel Herzblut und eine nicht unerhebliche Summe“, sagt er. Noch in Arbeit ist der große Saal. „Wir sind dabei, ein Konzept zu entwerfen“, sagt Volker Kürner, der sich in zwei Jahren eine Kaufoption für das Haus gesichert hat, das im Besitz der Familie Utsch in Mannheim ist. (pfn)

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