Kreis Südliche Weinstraße Umsichtig und engagiert

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In seiner jüngsten Sitzung am 25. April hatte der Kreistag SÜW den Wechsel an der Spitze der Kreisvolkshochschule auf den Weg gebracht (wir berichteten). Nun sind die Verträge unterzeichnet und der Kreis kann mit Monika Kukyt eine neue Leiterin präsentieren, die das Zukunfts-Leitmotiv der Bildungseinrichtung „Visionär – Vertraut – Volkshochschule“ widerspiegelt. Laut Pressemitteilung der Kreisverwaltung wird Ingrid Mai die Kreisvolkshochschule noch bis zum Sommer leiten. Landrätin Theresia Riedmaier (SPD) würdigte sie als „hervorragende Leiterin, deren umsichtige und engagierte Arbeit viel zur beachteten Erwachsenenbildung im Landkreis beigetragen hat“. Der gute Ruf der Kreisvolkshochschule fuße auf ihrem Wirken. Ingrid Mai habe in über drei Jahrzehnten die Arbeit der Kreisvolkshochschule wesentlich geprägt. „Die außerordentlich gute Zusammenarbeit mit den Außenstellen und den drei selbstständigen Volkshochschulen in Annweiler, Bad Bergzabern und Edenkoben ist ihrem vorbildhaften, kollegialen Führungsstil zu verdanken“, so Kreisbeigeordneter Bernd E. Lauerbach (FDP). Ihre 32-jährige Nachfolgerin war in den vergangenen sieben Jahren in der internationalen Projektarbeit tätig. Sie verantwortete an der Universität Heidelberg die Administration eines europäischen Projekts (NICE – Network for Innovation in Career Guidance and Counselling in Europe), das den Zweck verfolgte, die Qualität der Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung durch eine verbesserte akademische Ausbildung der Beratenden zu stärken. Zudem ist Monika Kukyt eine ausgebildete E-Learning-Tutorin. Sie initiierte die Einführung des elektronisch gestützten Lernens an verschiedenen Instituten der Universität Heidelberg. Monika Kukyt sei durch ihre universitäre Ausbildung auf die Arbeit mit den Kernthemen der Erwachsenenbildung gut vorbereitet und bringe Bachelor- und Magister-Abschlüsse in Geschichte, Politikwissenschaft und Pädagogik mit, wertet der Kreis. Landrätin Theresia Riedmaier bescheinigt ihr „tiefe und umfassende Kenntnisse der pädagogischen Arbeit“. Die neue Leiterin ist auf ihrer Stelle bereits angekommen, um einen nahtlosen und guten Übergang zu gestalten. Das Angebot der Kreisvolkshochschule hat sich in den vergangenen Jahren inhaltlich gewandelt, um sich den gesellschaftlichen Erfordernissen anzupassen. So waren in den beiden ersten Jahrzehnten berufliche Fortbildungsthemen und Schulabschlüsse im Fokus. Frauenförderung war Ingrid Mai immer ein Anliegen. Sprachen sind traditionell ein Kernthema der Volkshochschule. Seit dem vergangenen Jahr verlagerte sich das Augenmerk auf Deutschunterricht für Asylsuchende und Geflüchtete. Manche Unterrichtsmaterialien mussten im Schnellverfahren hergestellt werden, wofür viele Partner ihren Beitrag geleistet haben. „Volkshochschule lebt vom Engagement vieler Menschen. Die Vielfalt der Themen und die Vielzahl der Begegnungen waren die bereichernden Momente in meinem Leben als Volkshochschulleiterin“, so Ingrid Mai. (rhp/höj)

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