Kreis Südliche Weinstraße Stolz auf engagierte Dorfjugend

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Viel Lob und Ehrungen, auch für viele Jugendliche, gab es beim Neujahrsempfang in Vorderweidenthal. Ein großes Projekt stehe unter anderem mit der Sanierung der beiden gemeindeeigenen Gebäude in der Dorfmitte an, kündigte Ortsbürgermeister Volker Christmann an. Zu Gast war auch Altbürgermeister und Ehrenbürger Artur Helfer.

Solange die Gemeinde noch Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung sei und das sei nur noch in diesem Jahr, müsse die innerörtliche Sanierung angegangen werden, so Christmann zum Alten Schulhaus und zum ehemaligen Pfarrhaus in der Ortsmitte. Das dringendste Problem sei das alte Schulhaus. „Eine Gemeinde braucht eine Örtlichkeit für Veranstaltungen in der Ortsmitte, der mehrheitliche Wunsch ist ein multifunktionales Gebäude“, fasste er die Ergebnisse des Arbeitskreises zusammen, der für den im vergangenen Jahr entwickelten Dorfentwicklungsplan auch Konzepte für die drei gemeindeeigenen Gebäude erstellt hat. Nichts Neues gebe es zum Thema Radweg nach Erlenbach und Lückenschluss nach Oberschlettenbach. Er hoffe, dass es kein „ewiges Anliegen“ werde, informierte der Ortschef über seine jüngste Anfrage. „Junge Familien tun uns gut“, so Christmann nicht nur zu einer Flüchtlingsfamilie mit zwei Kindern aus Tschetschenien, die die örtliche Kita besuchen. Nur gut 32 Prozent der 620 Bürger Vorderweidenthals sind jünger als 40 Jahre. Was die Gemeinde aktuell bewege, sei der Ausfall des Handynetzes seit Anfang Dezember. „Eine ordentliche Antwort von diesen hochnäsigen Anbietern bekommt man nicht“, ärgerte sich der Ortsbürgermeister. Zum ersten Mal wurden Bürger für ihren ehrenamtlichen Einsatz geehrt. Von den Konfirmanden, die jährlich für den Verband Deutscher Kriegsgräberfürsorge sammeln, waren es Sophias Hoff, Maria Wolf, Lea Schantz, Jana Christmann, Kim Schehl, Luca Robert, Sina Christmann und Lena Arnold. „Im Januar 2015 erhielten wird die Auszeichnung für den Qualitätswanderweg „Wasgaufelsenweg“, so Christmann. Für besondere Verdienste beim Bau des Mehrgenerationenplatzes wurde Robert Christian geehrt, für seinen Einsatz bei der Umsetzung des Wanderwegekonzeptes und der Kontrolle der Markierungen Hermann Kunz. Ein Lob erhielten auch die Helfer beim Bau des Mehrgenerationenplatzes unterhalb des Dorfgemeinschaftshauses, die bisher rund 550 ehrenamtliche Stunden geleistet haben. Anerkennung gab es für den Jugendtreff, der unter der Leitung von Gemeinderätin Susanne Schehl kreative Motive gefertigt hat, um Autofahrer zur Tempo-Reduzierung zu bewegen. Gewürdigt wurde der seit zwei Jahren bestehende kulinarische Treff, bei dem Essen für kleines Geld angeboten wird. „Die Veranstaltung wird regelmäßig von 35 bis 50 meist älteren Bürgern angenommen“, so das Lob Christmanns, auch für die drei örtlichen Gastronomen, die das Mittagessen liefern. Vielen Ehrenamtlichen in Vereinen, Initiativen galt der Dank des Ortschefs. „Wir haben eine ganze Menge junger Leute im Dorf, auf die wir richtig stolz sein können“, so Pfarrer Johannes Berthold. „2016 wird kein einfaches Jahr, aber wenn es solche Dorfgemeinschaften wie hier gibt, ist mir nicht Bange“, war das Lob von SPD-Landtagsabgeordnetem Alexander Schweitzer. (pfn)

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