Kreis Südliche Weinstraße Stadtansichten: Wo hängt’s, wo läuft’s?

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Bad Bergzabern

mausert sich. Die Kurstadt war zu keiner Zeit ein hässliches Entlein, aber doch mächtig in die Jahre gekommen. Mit der Thermen-Sanierung für 13,2 Millionen Euro in 2005/06 wurde der Grundstein für die Stadterneuerung gelegt. Seither ist viel passiert. Aber es bleibt noch viel zu tun, um den Staub der 80er Jahre wegzuwischen. Dabei hofft die RHEINPFALZ-Redaktion auf die Hilfe unserer Leser. Loben Sie, kritisieren Sie, geben Sie Tipps; sagen Sie uns, was Ihnen gefällt, was sich verbessert hat, aber auch, was noch angegangen werden sollte. In den nächsten Wochen wird die Redaktion Ihre Anregungen entgegen nehmen. Melden Sie sich einfach bei uns! Seit 2006 ist viel passiert: Umgestaltung des Ludwigsplatzes, Kurtalstraßenausbau, Sanierung der Jugendherberge, das Schlosshotel oder der neue Kurparkeingang. Alles teure, aber auch gelungene Projekte. Doch es bleibt noch viel zu tun, um die Infrastruktur der Kurstadt auf einen modernen Stand zu bringen: Die Sanierung des „Engel“, die Instandsetzung der Marktstraße/-platzes, die Offenlegung des Woodbaches im Kurpark, die vielen kaputten Straßen oder die ungeklärte, zukünftige Nutzung gleich mehrerer leerstehender Immobilien am Schloss, inklusive das geschlossene und stark sanierungsbedürftige Kreisaltenheim. Das bedeutet viel Arbeit für den neuen Stadtrat und für den neuen Stadtbürgermeister Fred-Holger Ludwig (CDU), den bisher eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Dass der Weg bisher erfolgreich war, sieht auch Stadtplaner Hans Dennhardt: „Die Talsohle ist durchschritten“, sagte er unlängst im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Nach den vielen Projekten im öffentlichen Bereich, sei die Stadtsanierung auch im privaten Bereich angekommen. Dank sehr lukrativer Förderprogramme seien schon rund 40 Häuser in der Altstadt von den Hausbesitzern zur Sanierung in Angriff genommen worden. (rww)

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