Kreis Südliche Weinstraße Schwäne abgemagert

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Woran drei Jungschwäne vor zirka zwei Wochen am Schwanenweiher in Bad Bergzabern verendet sind (die RHEINPFALZ berichtete), ist trotz abgeschlossener und umfangreicher Untersuchungen des Veterinäramtes unklar. Die Todesursache wird wohl auch nicht mehr geklärt werden können.

Von fünf Jungtieren des einzigen Schwanenenpaares in der Kurstadt waren drei männliche Schwäne verendet aufgefunden worden. Zwei waren an einem Tag in der Nähe des Nestes gefunden worden, ein weiterer einen Tag später. Übrig geblieben sind das Elternpaar und ein Jungtier. Untersucht wurden die Tiere im Labor des Veterinäramtes in Landau, die weitergehenden Analysen wurden im Institut für Tierseuchendiagnostik des Landesuntersuchungsamtes in Koblenz vorgenommen. „Alle drei Tiere sind erheblich abgemagert gewesen und wiesen Lebergewebe auf, das zum Teil abgestorben war“, teilt Jörg Köhler, Veterinärarzt in Landau mit. Influenzaviren und Salmonellen sowie Parasiten hätten nicht nachgewiesen werden können und würden daher als Todesursache ausscheiden. „An den Tierkörpern waren keine Hinweise auf Gewalteinwirkung festzustellen, die durch tierquälerische Misshandlungen entstanden sein könnten“, heißt es im Abschlussbericht des Veterinäramtes. Die bei einem Schwan zusätzlich entdeckten Spuren von Tierbissen seien eindeutig nach dessen Tod entstanden und daher nicht als Todesursache anzusehen, so das Veterinäramt. Das teils abgestorbene Lebergewebe könne grundsätzlich durch Giftstoffe oder entzündliche Veränderungen verursacht werden, informiert der Amtsveterinär. Aber auch dazu brachten weitergehende Untersuchungen keine Erkenntnisse. (pfn)

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