Offenbach Rathaus-Neubau größter Ausgabeposten

Auch in die Offenbacher Qeichtalhalle wird investiert.
Auch in die Offenbacher Qeichtalhalle wird investiert.

Die Pro-Kopf-Verschuldung in der Verbandsgemeinde Offenbach ist von 313 Euro im Jahr 2020 auf 282 Euro in 2021 gesunken. Ein erfreulicher Wert, da die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung in Rheinland-Pfalz bei 829 Euro liegt.

Rund 6,9 Millionen sollen die Investitionen dieses Jahr kosten, wie bei der Haushaltsdebatte des Verbandsgemeinderates Offenbach zur Sprache kam. Zur Finanzierung sind Kreditaufnahmen von 3,3 Millionen Euro erforderlich.

Die größte Ausgabeposition entfällt auf den Neubau des Rathauses, für den weitere Kosten von 1,325 Millionen Euro eingeplant sind. Der Abriss des alten Gebäudes schlägt mit 500.000 Euro zu Buche. Die Sanierung des Foyers und der Anbau eines Lagerraums in der Queichtalhalle Offenbach verschlingt 1,11 Millionen Euro.

Die geschätzten Baukosten für die Erweiterung der Grundschule Dammheim liegen bei 1,8 Millionen Euro. Die VG Offenbach übernimmt dabei etwas mehr als 60 Prozent der Kosten, unterm Strich etwa 1,15 Millionen Euro. Für die Errichtung einer Containeranlage für die Grundschule Hochstadt stehen 250.000 Euro bereit. Weitere 375.000 Euro kostet hier der Einbau von Be- und Entlüftungsgeräten.

Den Haushalt wurde in der jüngsten Sitzung des Gremiums einstimmig beschlossen.

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