Kreis Südliche Weinstraße Premiumtour soll aufgewertet werden

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Die VG Hauenstein möchte ihren Premiumwanderweg Dimbacher Buntsandsteinweg aufwerten. Ideen sind bereits gesammelt. Allein an der Finanzierung hapert es.

Unter dem Motto „Sieben auf einen Streich“ kann die Region um Hauenstein auf sieben zertifizierte Wege verweisen. Zu ihnen gehört der Dimbacher Buntsandsteinweg, der jüngst für die Wahl zum „Schönsten Wanderweg Deutschlands“ nominiert wurde (wir berichteten). Die Premiumwanderwege, die in den vergangenen Jahren unter der Marke „Deutsches Wandersiegel“ ausgewiesen wurden, erfordern weitere Pflege und Aufmerksamkeit. Deswegen hat sich nun der Tourismusausschuss der VG mit dem Buntsandsteinweg auseinandergesetzt. Wie Bürgermeister Werner Kölsch (parteilos) in der jüngsten Sitzung mitteilte, will man den Falkenstein auf dem Dimberg, von dem man eine grandiose Aussicht auf die Geiersteine und über die Gegend vor Wernersberg und Völkersweiler hat, über eine Leiter begehbar und die Felsenplattform mit einem Geländer verkehrssicher machen. Außerdem habe man vor, an charakteristischen Stellen Tafeln zur Geologie des Buntsandsteins aufzustellen und Rastplätze für die Wanderer einzurichten. 20.000 Euro soll das kosten. Dafür habe man, so Kölsch, Fördermittel aus dem Leaderprogramm, einem Programm des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung ländlicher Räume, beantragt. Darüber könnten Zuschüsse von 70 Prozent fließen. Doch in der Vorstandssitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Pfälzerwald plus am Montag gab es für das Projekt einen Dämpfer. Die LAG hatte fünf Projektsteckbriefe, darunter den des Buntsandsteinwegs, anhand einer Checkliste bewertet und daraus eine Rangliste erstellt. Auf dem ersten Platz liegt ein Besucherzentrum im Elmsteiner Tal, das die zur Verfügung stehenden Leader-Mittel in Höhe von 230.000 Euro komplett binden wird, sodass für die nächstplatzierten Projekte in dieser Runde kein Antrag mehr gestellt werden kann. Die Träger können ihre Steckbriefe im nächsten Projektaufruf im Herbst erneut einreichen. Vor dem Dimbacher Weg landeten die Umgestaltung des Freigeländes Klingbachhalle bis Spielplatz Klingenmünster, der Märchen- und Erlebnisweg Kleinsteinhausen und die protestantische Kirche Krickenbach. (ran/ow)

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