Kreis Südliche Weinstraße Offenbach: Carsharing-Projekt läuft noch nicht gut

Esel heißt das Carsharing-Programm von Energie Südwest, an das auch Offenbach angeschlossen ist.
Esel heißt das Carsharing-Programm von Energie Südwest, an das auch Offenbach angeschlossen ist. Foto: Iversen

Seit Anfang des Jahres können Bürger und Verwaltungsmitarbeiter in Offenbach ein E-Auto ausleihen. Dafür hat der kommunale Stromversorger Queichtal-Energie einen BMW I3 angeschafft. Doch so richtig läuft’s noch nicht.

1300 Euro gibt der Energieversorger pro Quartal für eine E-Ladesäule und das Carsharing-Projekt aus. Zwar hat sich das Defizit seit Anfang des Jahres leicht verringt, es lag im dritten Quartal aber immer noch bei 900 Euro. Das berichtete Geschäftsführer Lothar Bibus in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Er hofft, dass die Bürger das E-Auto noch mehr annehmen. Viele Offenbacher hätten zwei Autos, für diese wäre das Carsharing-Modell eine gute Option. Es ist Teil des Carsharing-Programms Esel von Energie Südwest aus Landau.

Die Queichtal Energie will auch in Sachen Strompreis neue Wege gehen und den Bürgern neben den gängen Verträgen ein Modell anbieten, das an den aktuellen Stromeinkaufspreis gebunden ist, kündigte Bibus an. Die Kosten würden dann jährlich an die tatsächlichen Preise angepasst.

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