Kreis Südliche Weinstraße Nun kann der Zuschussantrag rausgehen

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Der Ortsgemeinderat Vorderweidenthal stimmte dem Planentwurf für den Umbau mit Erweiterung „Altes Schulhaus“ zu. Nun kann Zuschussantrag aus der Dorferneuerung gestellt werden. Die von Architekt Eckard Bendel, Bad Bergzabern, ermittelten Baukosten belaufen sich auf 780.000 Euro.

Ortsbürgermeister Volker Christmann (SPD) verteilte bei der Ratssitzung im Dorfgemeinschaftshaus die aktuelle Tischvorlage. Der Planer hatte die Entwürfe schon bei der gut besuchten Einwohnerversammlung am Donnerstag vorgestellt (wir berichteten am Samstag) vorgestellt, wo sie Anklang fanden, wie Christmann berichtete. Für den Rat gehe es jetzt um die Verabschiedung des Konzepts als Grundlage für den Zuschussantrag, verdeutlichte Christmann. Vorderweidenthal, das seit 2010 Schwerpunktgemeinde ist, habe nur noch in diesem Jahr die Chance, Fördermittel zu beantragen. Man sei also nach langem, zähem Ringen um dieses Großprojekt multifunktionales Dorfzentrum „auf dem letzten Drücker“. Die maximale Zuschusshöhe umfasse 65 Prozent der förderfähigen Kosten, beantwortete der Bürgermeister eine entsprechende Frage. Er erinnerte auch an die freie Finanzspitze von 180.000 Euro im laufenden Haushalt der Gemeinde und befand, „das ist ja schon ganz schön was“. Der Planentwurf wurde bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung gebilligt. Für den Zuschussantrag erhoffe man sich dann in gut einem Jahr etwa „einen positiven Bescheid“, sagte der Ortschef. Einstimmig gab der Rat sein Okay für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtungsanlagen auf dem Lindelbrunn. Dabei handelt es sich um das Angebot der Pfalzwerke Netz AG für zwei Leuchten zum Preis von insgesamt 1071 Euro, die im Haushalt gedeckt sind. Vertagt wurde der Punkt Heizungserneuerung im Dorfgemeinschaftshaus. Für die vorgesehene neue Heizzentrale des seit 1987 bestehenden und inzwischen schwächelnden Heizkessels besteht derzeit noch Klärungsbedarf. Beschlossen hat das Gremium den Kauf eines Kombimotors mit Hochentaster, Blasgerät und Schaftverlängerung zur Pflege gemeindeeigener Anlagen, beim günstigsten Anbieter, der Firma Sarter, Gossersweiler-Stein, zum Preis von 956 Euro. Der Ortsbürgermeister berichtete auch vom Verkauf dreier Grundstücke auf dem gemeindeeigenen Wiesengelände an den Landesbetrieb Mobilität Speyer. Diese benötigt der LBM für den Rad- und Gehweg in Richtung Erlenbach, die Kosten übernehme das Land, hieß es. Die Kreisumlage der Gemeinde im laufenden Jahr beträgt 182.864 Euro. Vom Kreis SÜW gab es Glückwünsche für die offizielle Anerkennung des Dorfentwicklungsplans. Nicht mehr aufgetaucht sei das mehrere Tonnen schwere Begrenzungsschild, das in der Hexennacht in der Mühlstraße abmontiert wurde, bedauerte der Dorfchef. Damit sei dem Ort ein finanzieller Schaden entstanden und die Sache müsse verfolgt werden, hieß es. Weitere Themen waren Dorfverschönerungsmaßnahmen und ehrenamtliche Mitarbeit, etwa bei Maßnahmen auf dem Friedhof und am Mehrgenerationenplatz. |hima

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