Offenbach
Neues Jugendzentrum soll 2023 öffnen
Das Kreisjugendamt hat der Verbandsgemeinde ein Angebot gemacht, das sie nicht ablehnen kann: Offenbach bekommt eine weitere halbe Jugendpflegerstelle, um die bisherige Einzelkämpferin Kathrin Tempel bei ihrer Arbeit zu unterstützen, unter der Voraussetzung, dass ein Jugendzentrum geschaffen wird. Damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn dass ein Ort für die über 1000 Jugendlichen in der VG eine gute Sache wäre, daran zweifelt niemand.
Nun wurde im Gemeinderat das Konzept für den Jugendtreff vorgestellt. Als Standort ist ein Haus in der Obergasse 31 vorgesehen, das im Gemeindebesitz ist. Es muss erst noch saniert werden. Geplant sind laut Konzept eine vollausgestattete Küche, Kicker, Billard, Darts, Computer, Musik und eine Lichtanlage. Dazu kommt ein großer Außenbereich mit Grillstelle, Gartenhaus, Tischtennis und einem Basketballkorb.
Eröffnung 2023 geplant
Das Jugendzentrum soll Montag bis Freitag von 14 bis 20 Uhr sowie einmal im Monat am Freitag bis 22 Uhr geöffnet sein. Neben dem Tagesbetrieb wird es auch regelmäßige Angebote wie eine Koch-AG geben. „Hierbei soll gesunde Ernährung thematisiert werden, und die Jugendlichen sollen die Möglichkeit haben, sich kreativ beim Kochen auszuleben“, heißt es im Konzeptpapier. Ebenfalls geplant sind ein Mädchen-Café und Hausaufgabenhilfen. „Des Weiteren wird es immer verschiedene Angebote, Aktionen, Ausflüge und Freizeiten geben, die sich an die aktuellen Interessen der Jugendlichen anpassen. Auch Präventionsangebote zu Drogen, Alkohol, Gewalt, Mobbing und mehr sollen fester Bestandteil des Programms werden“, heißt es.
Es fehlt jetzt noch das Okay des Verbandsgemeinderates. Am Mittwoch wird über das Vorhaben abgestimmt. Verbandsbürgermeister Axel Wassyl rechnet mit einer Zustimmung. Erste Vorbereitungen laufen bereits: „Die Sanierungsvorplanung hat bereits begonnen, sodass wir diese gleich anschließend fortsetzen könnten“, sagt der VG-Chef. „Wenn alles glatt läuft, könnten wir im Sommer mit den Sanierungsarbeiten beginnen, sodass wir im Frühjahr 2023 das Jugendzentrum in Betrieb nehmen könnten.“ Die Kosten werden auf 550.000 Euro geschätzt.