Lug Neues Baugebiet: Teil von Gelände droht abzubrechen
Es handelt sich dabei um eine Strecke von etwa 125 Metern an der Felsenstraße, die von der Saarstraße hangaufwärts abzweigt und in der Gegenrichtung unter anderem zum neuen Baugebiet In der Laubendöll weiterführt. Ursprünglich war sie eher ein Feldweg. Daher ist ihr Unterbau auch nicht sonderlich befestigt worden. Ihre durchschnittliche Fahrbahnbreite beträgt lediglich 3,40 Meter. Zu befürchten ist, dass die Straße der zu erwartenden höheren Verkehrsbelastung nicht standhält.
Auf rund 50 Metern der Straßenstrecke haben sogenannte Böschungsbruchberechnungen ergeben, dass dort die Standsicherheitswerte nicht erreicht werden. Unterhalb des als instabil beurteilten Geländes aber läuft die Saarstraße vorbei. Dort stehen bereits Häuser, deren Grundstücke zumindest teilweise verschüttet werden können, wenn der Hang ins Rutschen käme. Über eine solche Gefahr macht sich Ortsbürgermeister Hermann Rippberger Sorgen. So thematisierte er auch das Problem in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Das Ingenieurbüro Dilger in Dahn hatte bereits zwei Varianten von Sicherheitsvorkehrungen ausgearbeitet. Darin soll die Straße zumindest teilweise den Berghang hinauf verlegt werden. Der erste, kostengünstigere Vorschlag sieht vor, den Verlauf der Felsenstraße nicht zu verändern, stattdessen den Hang entlang der vermessenen Strecke durch eine Stützmauer vor dem Abbrechen zu sichern. Als Alternative käme infrage, die Straße an der Gefahrenstelle in einer Breite von etwa fünf Metern zur Bergseite hin zu „verschwenken“ und damit höher zu legen. Dazu müsste privates Land zugekauft werden. Um eine Stützmauer käme die Gemeinde nicht herum. Die voraussichtlichen Kosten, ohne die Stützmauern, betragen für Variante eins rund 321.000 Euro.
Für Variante zwei liegen sie bei 348.000 Euro, wobei der Preis für die Grundstücke noch nicht berücksichtigt ist. Angeblich stehen etwa 100.000 Euro zur Verfügung. Den Zuschlag erhielt Variante eins. |ppo