Billigheim-Ingenheim Neue Bauplätze: Rund 30 Grundstücke stehen zum Verkauf
Die Erschließung des Bauprojekts „Niederfeld II“ im Ortsteil Mühlhofen der Gemeinde Billigheim-Ingenheim ist abgeschlossen. Unlängst erfolgte die offizielle Baufreigabe. Der Spatenstich zu dem Projekt wurde am 7. September 2023 getätigt. Der Erschließungsvertrag war im Mai 2019 unterschrieben worden. Durch die Corona-Pandemie habe sich das Projekt verzögert, wie Ortsbürgermeister Dietmar Pfister gegenüber der RHEINPFALZ erklärt. Insgesamt ist nun eine knapp 30.000 Quadratmeter große Fläche erschlossen worden. Die Arbeiten hierfür hat die Firma Heinrich Scherer, Hoch- und Tiefbau GmbH, aus Germersheim ausgeführt. Zuvor sei die Fläche unbebautes Ackerland gewesen, so der Ortschef weiter.
Kosten belaufen sich auf 2,6 Millionen Euro
Zwei Grundstücke sind für den Geschoß-Wohnungsbau mit derzeit 49 geplanten, altersgerechten Wohnungen vorgesehen. Die anderen Bauplätze bieten Platz für 30 Wohnbaugrundstücke. Sie haben den Angaben zufolge durchschnittlich eine Größe von 511 Quadratmetern. Die Grundstücke stehen für 300 Euro je Quadratmeter zum Verkauf. Die Kosten für das gesamte Erschließungsprojekt belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro, erklärt Raimund Schilling von der VR Baulandentwicklungsgesellschaft Südpfalz.
17 Grundstücke, inklusive der zwei Bauplätze für den Geschoß-Wohnungsbau , sind Eigentum der VR Baulandentwicklungsgesellschaft. 15 Baugrundstücke sind noch im Besitz der privaten Alteigentümer der ursprünglichen Grundstücksflächen.
Und darüber, dass die Bauplätze trotz zuletzt ungünstigerer Marktbedingungen durch gestiegene Baukosten, höhere Zinsen und einer allgemein größeren Unsicherheit gut „weggehen“ werden, besteht kein Zweifel. „Da die Nachfrage sehr hoch ist, rechnen wir damit, dass die Bauplätze schnell vergeben sein werden“, sagt Raimund Schilling.
Auch Ortschef spricht von großem Interesse
Auch Bürgermeister Dietmar Pfister berichtet gegenüber der RHEINPFALZ von einem hohen Interesse von Bauwilligen an dem erschlossenen Gebiet. Er begründet es unter anderem damit, dass Billigheim-Ingenheim nahe zu Landau liege und selbst auch eine gute Infrastruktur biete, etwa was die Nahversorgung betreffe.
Die Arbeiten rund um die Erschließung haben die VR Baulandentwicklungsgesellschaft Südpfalz und die Pfalzwerke Infrastruktur im Auftrag der Gemeinde Billigheim-Ingenheim übernommen. Die VR Baulandentwicklungsgesellschaft Südpfalz ist eine Tochter der beiden regionalen Genossenschaftsbanken – der VR Bank Südpfalz in Landau und der VR Bank Südliche Weinstraße-Wasgau in Bad Bergzabern. Als Erschließungsträger entwickelt und erschließt sie Wohn- und Gewerbegebiete.