Kreis Südliche Weinstraße Mehr als nur ein Fotomotiv

Sie ist viel mehr als nur ein idyllisches Fotomotiv am Rande der Weinstraße: die spätromanische Nikolauskapelle bei Klingenmünster.
Ihre kunsthistorische Bedeutung, ihre Geschichte, aber auch ihre bis heute noch nicht entschlüsselten Geheimnisse sind in einer 50-seitigen Broschüre dokumentiert, die der Bad Bergzaberner Stadtarchivar Rolf Übel verfasst hat und die jetzt druckfrisch auf den Markt kommt. Der Autor stellt seine Forschungsarbeit am Sonntag, 4. Mai, um 13.30 Uhr an der Kapelle vor. Mit dieser Veranstaltung beginnen wieder die regelmäßigen Öffnungszeiten der Nikolauskapelle im Sommerhalbjahr. Im vergangenen Jahr hatte die Burg-Landeck-Stiftung die Patenschaft der Kapelle übernommen, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zuvor war das mittelalterliche Kleinod viele Jahre lang hermetisch verschlossen. Um das zu ändern, fand sich ein Kreis von „Kapellenwächtern“ zusammen, die während der Öffnungszeiten präsent sind. Ab 4. Mai ist die Nikolauskapelle nun wieder an jedem Samstag und Sonntag sowie am 1. und 3. Mittwoch im Monat von 14 bis 17 Uhr offen. Am 4. Mai wird Rolf Übel nicht nur sein Werk vorstellen, sondern die Besucher auch zu einer Führung einladen. Musikalisch umrahmt wird der Nachmittag von einem Bläserchor unter der Leitung von Manfred Heft, Bad Bergzabern. Die Broschüre ist an diesem Tag für fünf Euro zu kaufen. Der Erlös fließt in die Instandhaltung und Sanierung der Nikolauskapelle. (rhp)