Kreis Südliche Weinstraße „Licht darf nicht ausgehen“

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„Das Licht darf nicht ausgehen, das Museum der Stadt muss erhalten bleiben“, so lautet das Ziel der Mitglieder des historischen Vereins, Ortsgruppe Bad Bergzabern, für das sie auf dem Wochenmarkt Unterschriften gesammelt haben.

Um 9 Uhr ging es los, um 10.30 Uhr waren es bereits 100 Unterschriften, 260 Bürger hatten innerhalb von drei Stunden unterschrieben. Im historischen Gewand der einstigen Wirtin des Gasthauses „Zum Engel“, in dem das Museum untergebracht ist, und als Werner vom Scheidt, ein Graphiker, dem zusammen mit der Schriftstellerin Martha Saalfeld eine Gedenkstätte im Museum eingerichtet wurde, sorgten Anne Naumann und Alfred Buckhardt als „Unterschriftensammler“ für Aufmerksamkeit. Frank Naumann im Gewand des Amtmanns Schwebel war für den „geregelten Ablauf“ zuständig. Bereits am Abend zuvor hatten sich 25 von 70 Teilnehmern der Auftaktveranstaltung der Bad Bergzaberner Buchlese mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Museums ausgesprochen. Renate Becker, Mitinitiatorin der Buchlese, kündigte an, dass bei allen Veranstaltungen Unterschriftenlisten ausliegen. Zum Hintergrund: Das Fundament des als schönster Renaissancebaus der Pfalz geltenden Gebäudes muss derzeit saniert werden, um Absenkungen zu verhindern. Um weitere Förderungen zu erhalten, soll ein Gesamtkonzept für das Haus – bisher mit Gaststätte und Museum – erstellt werden. Auslöser der derzeitigen Protestwelle war die Information von Stadtbürgermeister Fred-Holger Ludwig (CDU) in der jüngsten Stadtratssitzung gewesen, dass er im Innenministerium gefragt worden sei, wofür ein Museum gebraucht werde, das sich zudem nicht rechne. Und dass eine Gaststätte nicht gefördert werde. Die Stadt solle ermitteln, was ein Ausbau des Gebäudes mit Wohnungen kosten würde. |pfn

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