Rhodt
Landjugend sucht Sponsoren für Schutzhütte am Sportplatz
Die Gemeinde Rhodt hat den Sportplatz im Ort insbesondere für die junge Generation hergerichtet. Sie sollte dort ihre Freizeit verbringen können. Ebenso im angrenzenden Jugendhaus, das später auf dem Areal hinzukam. Laut Ortschef Armin Pister hat sich der Standort zu einer Begegnungsstätte für alle Dorfbewohner entwickelt. „Egal, wann ich daran vorbei fahre, ist dort immer etwas los“, sagt er. So seien dort beispielsweise eine Alte-Herren-Volleyballmannschaft und ein Bouleclub regelmäßig aktiv, junge Mütter veranstalteten im Jugendhaus wöchentlich Spielnachmittage für die Kleinen.
Landjugend wieder zum Leben erweckt
Als das Jugendhaus vor drei Jahren gebaut wurde, haben auch Lennart Steigelmann und seine Freunde tatkräftig mit angepackt, unter anderem Malerarbeiten übernommen. Für seine Clique war spätestens dann der Zeitpunkt gekommen, um die Landjugend wieder zum Leben zu erwecken, welche im Ort zwischenzeitlich eingeschlafen war. Das ist ihnen geglückt, berichtet ihr Vorsitzender Steigelmann.
Das Gelände hat allerdings noch ein Manko: Es fehlt draußen an Schattenplätzen. Gerade im Sommer, wenn es wie in den vergangenen Jahren über Tage und Wochen hinweg heiß ist, oder bei Regen können sich weder die Kinder noch ihre Eltern irgendwo unterstellen. Deshalb bietet sich die Landjugend nun an, für Abhilfe zu sorgen. Sie möchte östlich des Spielfeldes ein Wetterschutzhäuschen errichten, und zwar in Eigenleistung.
Wie soll die Überdachung aussehen?
Die Idee kommt nicht von ungefähr. Nach Angaben des Jugendbeauftragten der Ortsgemeinde, Christian Wolff, hatten Bürger im Zuge der Dorfmoderation die fehlenden Schattenplätze bemängelt. Im Gespräch mit Steigelmann wurde dieser Gedanke aufgenommen, dann führte eines zum anderen. „Wir haben glücklicherweise genug Mitglieder mit handwerklichem Geschick in unseren Reihen, weshalb wir schnell von dieser Idee begeistert waren“, erklärt Steigelmann.
Die Landjugend hat auch eine genaue Vorstellung davon, wie die Überdachung aussehen soll. Angedacht ist eine Holzkonstruktion, mit einer Grundfläche von rund 50 Quadratmetern. Das Dach soll mit Doppelfalzziegeln gestaltet sein. Die Baugenehmigung liegt vor, auch dank der Unterstützung eines Architekturbüros aus Venningen, welches die Planung übernahm. Nun werden Sponsoren gesucht, die zu Sach- oder Geldspenden für die benötigten Materialien bereit sind. Laut Pister werden schätzungsweise zwischen 25.000 und 30.000 Euro für das Vorhaben benötigt.
Wann geht es los?
Der Zeitplan steht bereits fest. Wolff informiert, dass im ersten Quartal des kommenden Jahres der Spatenstich sein soll. Bis Sommer soll dann das Bauwerk stehen. Je nachdem, wie viele Spenden eingehen, könne mit dem verbliebenen Geld der Platz unter der Hütte unter anderem durch Sitzbänke aufgewertet werden. Denkbar wäre zudem ein Sonnensegel, das über den Spielplatz gespannt werden könnte. Steigelmann hofft, dass durch das Projekt ein Ruck durch das Dorf geht, sich auch andere Vereine einbringen, damit es zu einer erfolgreichen Gemeinschaftsaktion wird.
Info
Spendenwillige melden sich beim Jugendbeauftragten Christian Wolff per E-Mail an wolff.rhodt@gmx.de.