Kreis Südliche Weinstraße Kurort-Prädikat knapp verteidigt

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Die Stadt Bad Bergzabern behält das Prädikat „Heilklimatischer Kurort“. Das ist das Ergebnis einer Luftqualitätsbeurteilung des Deutschen Wetterdienstes. Das Ergebnis der im Herbst vergangenen Jahres durchgeführten Messungen wurde in der jüngsten Sitzung des Stadtrates präsentiert.

Der Grenzwert, ab dem vorgezogene Luftqualitätsmessungen nötig werden, liegt für Heilklimatische Kurorte bei 15 Punkten. Mit 14,9 Punkten bleibt Bad Bergzabern knapp unter diesem Grenzwert, teilt der Wetterdienst in seinem Gutachten mit. „Es sind in Bad Bergzabern also keine speziellen oder vorgezogenen Messungen der Luftqualität notwendig und die lufthygienischen Anforderungen an einen Heilklimatischen Kurort sind damit weiterhin erfüllt“, steht in dem Gutachten. Die öffentliche Toilette im Schlosshotel gehört der Stadt und muss deshalb auch von den Reinigungskräften der Stadt gesäubert werden. Bisher hatten dies von der Verbandsgemeinde bezahlte Reinigungskräfte erledigt. Verbandsbürgermeister Hermann Bohrer (SPD) teilte mit, dass die Verwaltung derzeit ein neues Reinigungskonzept erarbeitete, die Toilette im Schlossinnenhof sei darin nicht mehr enthalten. Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt wird sich nun damit beschäftigen. Für viel Ärger sorgt immer wieder die öffentliche Toilette beim Bahnhof, die immer wieder „Opfer“ von Vandalismus wird. 2014 wurde die Toilette für 12.371 Euro komplett saniert, 2015 mussten mehrfach Schäden behoben werden. „Die Bahnhofstoilette hat und in den vergangenen beiden Jahren 23.071 Euro gekostet“, informierte erster Stadtbeigeordneter Martin Wichmann (CDU). In den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen wurde die Neufassung der Friedhofssatzung, die der Stadtrat eigentlich verabschieden wollte. Rolf Enke (SPD) hatte nachgefragt, ob die in Paragraf 29 der Satzung festgelegte Ausweitung der Bestattungstermine mit dem Personalrat abgestimmt sei. Eine Frage, die die anwesende Stadtspitze nicht beantworten konnte. Die für den Friedhof zuständige Beigeordnete Monika Scheder (CDU) fehlte an diesem Abend entschuldigt. Die FWG-Fraktion beantragte eine detaillierte Kostenaufstellung zur geplanten Offenlegung des Erlenbachs im Kurpark. Aus dieser Aufstellung müsse auch klar ersichtlich sein, welche der Kosten förderfähig seien und wie hoch die Förderquote für die einzelnen Positionen sei, forderte FWG-Fraktionssprecher Bernd Malysiak. „Da sich die Offenlegung des Erlenbachs im Bereich Kurpark nun doch erheblich verteuert, ist eine genau Information des Rates angebracht“, meinte Malysiak. (jpa)

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