Kreis Südliche Weinstraße Kooperation, wo immer sie passt

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Das Team ist komplett. Drei Frauen kümmern sich um den Tourismus in der Gemeinde Maikammer, darüber hinaus um den Verein SÜW Maikammer mit Mitgliedern auch in Kirrweiler und St. Martin. Leiterin ist seit 1. Oktober Maria Bergold. Neu ist auch Sabine Althaus, bereits zwölf Jahre Erfahrung in dem Büro hat hingegen Barbara Folz.

Erfolgreich ist das Bewerbungsverfahren der Gemeinde Maikammer für die Aufnahme in Cittaslow, die „internationale Vereinigung der lebenswerten Städte“, gewesen. Die Unterlagen vorzubereiten, war die erste große Aufgabe, die Maria Bergold an ihrer neuen Arbeitsstelle zu erledigen hatte. Die Gemeinde erhofft sich durch die Mitgliedschaft überregionale Werbung, sieht aber auch ein Leitbild für die Gemeinde, die sich nachhaltig entwickeln und ihre regionalen Besonderheiten erhalten will. Im Ortsgemeinderat haben sich die beiden Neuen bereits vorgestellt. Maria Bergold war, bis zu ihrem Wechsel an die Weinstraße Touristik-Mitarbeiterin, der VG Lambrecht. Sie hat eine Ausbildung als Hotelfachfrau und als Betriebswirtin für Tourismus. Sie war unter anderem am Entstehen des Mountainbikeparks Pfälzerwald beteiligt und hat große Mountainbikeveranstaltungen mit organisiert. Jetzt wird ihr Arbeitsgebiet zwar immer noch mit dem Wald, aber doch überwiegend mit der Weinregion zu tun haben, was Bergold, die aus Wachenheim stammt, keineswegs fremd ist. Sabine Althaus kommt ebenfalls aus dem Hotelfach und hat bisher in der „Krone“ in Hayna gearbeitet. Sie teilt sich eine Stelle mit Barara Folz. Im Tourismus gibt es keine Grenzen: Diese Erkenntnis teilt Maria Bergold mit dem Vorsitzenden des Vereins SÜW Maikammer, Bürgermeister Karl Schäfer. Wenn es passe, wolle sie „mit den Nachbargemeinden zusammenarbeiten, egal in welche Richtung“. Sie ist offen sowohl gegenüber den Nachbarn an der Südlichen Weinstraße als auch an der Mittelhaardt. In Neustadt hat sie neun Jahre in der Tourist Kongress und Saalbau GmbH gearbeitet. Nachdem Maikammer als Mitglied bei Cittaslow aufgenommen ist, rücken wohl auch Maikammer und Deidesheim, bisher einziges rheinland-pfälzisches Mitglied der Städtevereinigung, näher zusammen. Mit Kirrweiler und St. Martin werde es weiter viele Beziehungen geben, wenn auch die beiden Nachbargemeinden neue Wege im Tourismus gehen wollen. Der Verein SÜW sei aber nach wie vor eine starke touristische Klammer in der VG, wie Schäfer betont. Von Maikammer aus würden die Tourismus-Mitarbeiterinnen die Mitglieder als erste fragen, wenn es darum gehe, Gäste zu vermitteln, danach auch anderswo. Zuständig sind die drei Frauen auch für große Veranstaltungen wie den Gartenmarkt oder das Maifest. Und sie werden das Kulturprogramm von Maikammer mit verwalten. Wohin die Marschrichtung geht, darin sind sich Schäfer und Bergold einig: Sie setzen vor allem auf Qualität, weniger auf Quantität. Bergold ist eingestiegen zu einer Zeit, in der an der Weinstraße Hochsaison ist. „Alles ausgebucht“, meldete sie im Oktober. |ff

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