Kreis Südliche Weinstraße Kommentar: Abwarten

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Bevor Amtsinhaber Karl Schäfer

sich zur erneuten Kandidatur äußert, wird wohl keine Gruppe einen

Bewerber präsentieren.

Die Parteien und Gruppierungen im Verbandsgemeinderat Maikammer, die zusammen nicht gegen die Mehrheit der CDU ankommen, halten sich noch zurück in der Frage, ob sie Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl stellen wollen. Das ist verständlich. Noch hat Karl Schäfer, seit 32 Jahren amtierender Bürgermeister, sich in der Frage einer erneuten Kandidatur nicht offiziell geäußert. Tatsache ist: Wenn er wieder kandidiert, wird es schwer für andere Bewerber. Das wussten alle, die in den Jahren 2001 und 2009 darauf verzichtet hatten, bei den Direktwahlen Kandidaten gegen den Amtsinhaber antreten zu lassen. Schäfers Amtszeit steht für eine kleine, aber selbstbewusste und auch erfolgreiche Verbandsgemeinde Maikammer. Seine erneute Kandidatur wäre ein Zeichen, dass das auch so bleiben soll. Sollte Schäfer nicht mehr kandidieren wollen, hängt es vom dann zu bestimmenden Kandidaten der CDU ab, ob andere dagegen antreten wollen und sich eine Chance ausrechnen. Aber das ist derzeit Spekulation. Wenn Schäfer sich als „nicht amtsmüde“ bezeichnet, zeigt das, dass er sich die Option jedenfalls offenhält, noch einige Jahre Amtszeit anzuhängen.

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