Kreis Südliche Weinstraße Kloster Heilsbruck: Mit Wein bezahlt

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EDENKOBEN

. Bei der Vorstellung des Buches über pfälzische Klöster (wir berichteten am Montag) informierte Michael Werling aus Köln über die Geschichte des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters St. Maria Heilsbruck in Edenkoben. Beginnend mit dem Gründungskonvent, bestehend aus einer Äbtissin und zwölf Nonnen im Jahr 1230 in Harthausen, über den 1260 vollzogenen Umzug nach Edenkoben, der Zerstörung des Klosters durch die „Nußdorfer Haufen“ im Bauernkrieg 1525, der Versteigerung an zwei Landauer Bürger im Jahr 1805 bis hin zum Abbruch der Kirche im Jahr 1830. Bei letzterem blieb nur das heute die Anlage prägende weiße Türmchen stehen. Solche Türme gehörten eigentlich nicht zu Bauten, die man von Zisterziensern kennt, so gesehen ist das Türmchen in Edenkoben auf jeden Fall eine Besonderheit. Laut Werling hatten Nonnen im Mittelalter einen sehr ertragreichen Weinbau, der dem ihrer Ordensbrüder nicht nachstand. Wein war damals ein gängiges Zahlungsmittel, so dass die Nonnen wirtschaftlich sehr gut da standen. Heilsbruck ursprünglich nicht zu Edenkoben, sondern zum angrenzenden, längst verschwundenen Watzenhofen. |lam

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